Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert konkrete Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Aussetzung des nationalen CO2-Preises für die Industrie und Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir müssen raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg”, betont WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Beide Maßnahmen seien kurzfristig umsetzbar und würden 2026 direkt wirken.
Beschreibung
Beim Erschmelzen von Stahl und Eisen ist eine über alle Produktionsschritte spezifische Temperaturkontrolle notwendig. Die Pfannentemperatur wird zuvor mit Brennern in Pfannenfeuern an die jeweilige Abstichtemperatur angepasst. Um eine ausreichende Durchwärmung des Feuerfestmaterials zu gewährleisten, werden die Pfannen frühzeitig aufgeheizt. Die Pfannenfeuer stehen in den seltensten Fällen im Fokus von Optimierungen, dabei ist der Aufheizvorgang meist losgelöst vom Prozessleitsystem. Gerade an dieser Stelle können mit wenig Aufwand und Kosteneinsatz große Einsparungen erzielt werden. Im Folgenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Aufheizung der Pfanne an den Prozess anzupassen, um dadurch den Einsatz fossiler Brennstoffe und damit CO2 sowie NOX zu reduzieren.
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