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Laserexperte der TU Dresden in Akademie der Technikwissenschaften gewählt

Prof. Andrés Lasagni, Laserexperte an der TU Dresden, ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Seit 2017 leitet er das Centre for Advanced Micro-Photonics (CAMP) am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden.

Prof. Andrés Lasagni, Laserexperte an der TU Dresden, ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Foto: © Bogdan Voisiat/TU Dresden
© Bogdan Voisiat/TU Dresden
Prof. Andrés Lasagni, Laserexperte an der TU Dresden, ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)

12. Dezember 2023 | Prof. Andrés Lasagni, Laserexperte an der TU Dresden, ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) wurde Andrés Lasagni, Professor für Laserbasierte Fertigung an der TU Dresden, als neues Mitglied in die Akademie gewählt.

Andrés Lasagni ist seit 2012 Professor an der TU Dresden. Seit 2017 leitet er das Centre for Advanced Micro-Photonics (CAMP) am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden.

Andrés Lasagni ist Autor von mehr als 400 Publikationen und 30 Patenten. Für seine Forschungsarbeit wurde der Laserexperte bereits mehrfach international ausgezeichnet, u.a. mit dem Fritz-Grasenick-Preis (Österreichische Gesellschaft für Elektronenmikroskopie), dem Werner-Köster-Preis (DGM), dem German High-Tech-Champion in der Photovoltaik (BMBF), dem Masing Gedächtnispreis (DGM) sowie dem Preis für Materialwissenschaft und Technologie (FEMS).

„Die Mitgliedschaft in der acatech hat für mich und mein Forschungsgebiet eine große Bedeutung – sowohl persönlich als auch beruflich. Als Teil der Akademie habe ich die einzigartige Chance, die Zukunft von Wissenschaft und Technik in Deutschland aktiv mitzugestalten. Es unterstreicht zudem den hohen Stellenwert, den die Lasertechnologie und die Oberflächenbearbeitung für den technologischen Fortschritt und die Bewältigung der großen Herausforderungen der Menschheit einnimmt“, sagt Lasagni.

Klimabezogene Herausforderungen bewältigen

Der gebürtige Argentinier begann seine akademische Laufbahn mit einem Studium des Chemieingenieurwesens an der Nationalen Comahue-Universität in Argentinien und promovierte 2006 in den Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA kam er 2008 nach Dresden, um eine Forschungsgruppe am Fraunhofer IWS aufzubauen. Lasagni forscht zu industriellen Lösungen für die Oberflächenfunktionalisierung mittels Laser. Mit der Methode des direkten Laserinterferenzverfahrens gelang es ihm, verschiedene Materialien so zu strukturieren, dass ihre Oberflächen bestimmte Funktionen erhalten. Damit eröffnet sich ein neues und vielversprechendes Forschungsfeld für Anwendungsbereiche wie Medizintechnik, Automobilindustrie oder Energieforschung.

„Ich möchte meine Expertise nutzen und zeigen, wie man mithilfe photonischer Technologien klimabezogene Herausforderungen bewältigen kann. Ich freue mich darauf, mit anderen Experten zusammenzuarbeiten, um nachhaltige und digitalisierte Ansätze im Einklang mit den Zielen der Europäischen Union zu erforschen“, ergänzt Lasagni.

Über acatech

Als nationale Akademie und Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland vereint acatech über 600 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft.Die Mitglieder von acatech stammen aus den Ingenieur- und den Naturwissenschaften, der Medizin sowie aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie werden aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen und ihrer Reputation in die Akademie aufgenommen. acatech veröffentlicht regelmäßig Positionen, Studien, Diskussionen und weitere Schriften zu gesellschaftlich und ökonomisch relevanten Themen und berät die Politik zu technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen.

(Quelle: TU Dresden/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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