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Trumpf: Umsatzwachstum, aber rückläufiger Auftragseingang

Die Trumpf Gruppe hat die Bilanz für 2018/19 vorgelegt. So erzielte das Unternehmen zum Abschluss des Geschäftsjahres am 30. Juni 2019 eine erneute Umsatzsteigerung, während Auftragseingang und Gewinn zurückgingen. In der Agenda weit oben stehen Investitionen in den Klimaschutz: Trumpf will bis Ende 2020 weltweit CO2-neutral produzieren.

von | 29.10.19

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Der Umsatz wuchs um 6,1 % auf € 3,78 Mrd. (Geschäftsjahr 2017/18: € 3,57 Mrd.). Der Auftragseingang sank auf € 3,68 Mrd. (Geschäftsjahr 2017/18: € 3,80 Mrd.). Dies entspricht einem Minus von 3,1 %. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 34,7 % auf € 349,3 Mio. (Geschäftsjahr 2017/18: € 534,7 Mio.). Die EBIT-Rendite betrug 9,2 % (Geschäftsjahr 2017/18: 15,0 %). Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf: „Als Unternehmen im Investitionsgüterbereich bekommen wir die Auswirkungen von konjunkturellen Hochs und Krisen traditionell deutlich zu spüren. So auch jetzt. Viele Kunden sind angesichts der Unsicherheiten durch die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China, aber auch den Strukturwandel in der Automobilindustrie vorsichtiger geworden und stellen Investitionen zurück.“ Die größten Einzelmärkte Wie in den Vorjahren war der wichtigste Einzelmarkt Deutschland. Hier setzte das Unternehmen  € 721 Mio. um, ein Plus von 0,2 % gegenüber Vorjahr (€ 719 Mio.). Der Umsatz im zweitgrößten Markt, den USA, stieg um 23,2 % auf € 547 Mio. (Vorjahr: € 444 Mio.). Drittgrößter Einzelmarkt sind aufgrund des guten EUV-Geschäfts die Niederlande mit rund € 460 Mio., gefolgt von China mit € 415 Mio. (Vorjahr: € 457 Mio.). Entwicklung der Mitarbeiterzahlen Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gruppenweit wuchs um 8 % von 13.420 auf 14.490. In Deutschland waren zum Geschäftsjahresende 7.427 Mitarbeiter tätig (Vorjahr 6.778), davon etwa 4.400 am Stammsitz in Ditzingen. Außerhalb Deutschlands erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten auf 7.063 (Vorjahr 6.642). CO2-neutrale Produktion bis Ende 2020 Trumpf will bis Ende 2020 bilanziell weltweit CO2-neutral produzieren und wird deshalb mehr in den Klimaschutz investieren. Das Unternehmen emittiert heute nach eigenen Angaben weltweit rund 90.000 t CO2 im Jahr. Davon entfallen 80 % auf den Stromsektor. Hier setze man durch den weiteren Abschluss von Grünstrom-Verträgen und den Erwerb von Zertifikaten zur Kompensation der Emissionen aus der Verbrennung von Kraftstoffen, Heizöl und Erdgas. Gleiches gelte für Märkte, in denen die Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen im Strommix limitiert sei. Der vertraglich vereinbarte Grünstromanteil an allen deutschen Standorten von Trumpf beträgt bereits heute 100 %. Weltweit liegt er bei 60 %. Trumpf wird neben der Schließung der Grünstrom-Lücke von 40 % weltweit und dem Erwerb von Zertifikaten bis Juni 2021 rund € 6,4 Mio. in die Verbesserung der Energieeffizienz investieren und damit in die eigene Erzeugung von Strom, z. B. durch Kraft-Wärme-Kopplung oder Photovoltaik. Dazu zählen auch die Betriebsoptimierung, Kälteerzeugung und -verteilung, Beleuchtungsumrüstung sowie Wärmeerzeugung, -rückgewinnung und -verteilung. Mittelfristig will Trumpf die Kompensation über Zertifikate erheblich reduzieren. (Quelle: TRUMPF GmbH + Co. KG)

Der Umsatz wuchs um 6,1 % auf € 3,78 Mrd. (Geschäftsjahr 2017/18: € 3,57 Mrd.). Der Auftragseingang sank auf € 3,68 Mrd. (Geschäftsjahr 2017/18: € 3,80 Mrd.). Dies entspricht einem Minus von 3,1 %. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 34,7 % auf € 349,3 Mio. (Geschäftsjahr 2017/18: € 534,7 Mio.). Die EBIT-Rendite betrug 9,2 % (Geschäftsjahr 2017/18: 15,0 %).
Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf: „Als Unternehmen im Investitionsgüterbereich bekommen wir die Auswirkungen von konjunkturellen Hochs und Krisen traditionell deutlich zu spüren. So auch jetzt. Viele Kunden sind angesichts der Unsicherheiten durch die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China, aber auch den Strukturwandel in der Automobilindustrie vorsichtiger geworden und stellen Investitionen zurück.“
Die größten Einzelmärkte
Wie in den Vorjahren war der wichtigste Einzelmarkt Deutschland. Hier setzte das Unternehmen  € 721 Mio. um, ein Plus von 0,2 % gegenüber Vorjahr (€ 719 Mio.). Der Umsatz im zweitgrößten Markt, den USA, stieg um 23,2 % auf € 547 Mio. (Vorjahr: € 444 Mio.). Drittgrößter Einzelmarkt sind aufgrund des guten EUV-Geschäfts die Niederlande mit rund € 460 Mio., gefolgt von China mit € 415 Mio. (Vorjahr: € 457 Mio.).
Entwicklung der Mitarbeiterzahlen
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gruppenweit wuchs um 8 % von 13.420 auf 14.490. In Deutschland waren zum Geschäftsjahresende 7.427 Mitarbeiter tätig (Vorjahr 6.778), davon etwa 4.400 am Stammsitz in Ditzingen. Außerhalb Deutschlands erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten auf 7.063 (Vorjahr 6.642).
CO2-neutrale Produktion bis Ende 2020
Trumpf will bis Ende 2020 bilanziell weltweit CO2-neutral produzieren und wird deshalb mehr in den Klimaschutz investieren. Das Unternehmen emittiert heute nach eigenen Angaben weltweit rund 90.000 t CO2 im Jahr. Davon entfallen 80 % auf den Stromsektor. Hier setze man durch den weiteren Abschluss von Grünstrom-Verträgen und den Erwerb von Zertifikaten zur Kompensation der Emissionen aus der Verbrennung von Kraftstoffen, Heizöl und Erdgas. Gleiches gelte für Märkte, in denen die Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen im Strommix limitiert sei. Der vertraglich vereinbarte Grünstromanteil an allen deutschen Standorten von Trumpf beträgt bereits heute 100 %. Weltweit liegt er bei 60 %.
Trumpf wird neben der Schließung der Grünstrom-Lücke von 40 % weltweit und dem Erwerb von Zertifikaten bis Juni 2021 rund € 6,4 Mio. in die Verbesserung der Energieeffizienz investieren und damit in die eigene Erzeugung von Strom, z. B. durch Kraft-Wärme-Kopplung oder Photovoltaik. Dazu zählen auch die Betriebsoptimierung, Kälteerzeugung und -verteilung, Beleuchtungsumrüstung sowie Wärmeerzeugung, -rückgewinnung und -verteilung. Mittelfristig will Trumpf die Kompensation über Zertifikate erheblich reduzieren.
(Quelle: TRUMPF GmbH + Co. KG)

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