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Dillinger und Saarstahl auf dem Weg zum grünen Stahl

Die erste Anlage zur wasserstoffbasierten Stahlproduktion über die Hochofenroute geht in Dillingen in Betrieb. Mit der Investition in Höhe von € 14 Mio. verringern Dillinger und Saarstahl weiter ihre CO2-Emissionen und schaffen die Voraussetzung, grünen Wasserstoff in der Praxis einzusetzen.

von | 25.08.20

Dillinger und Saarstahl verringern mit der Invstition in die neue Koksgaseindüsungsanlage ihre CO2-Emissionen. © Dirk Martin, Saarstahl

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, besuchte Ende August gemeinsam mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans und der Wirtschafts- und Energieministerin des Saarlandes Anke Rehlinger den Standort Dillingen.  Sie wollten sich über die Anlage zur wasserstoffbasierten Stahlproduktion und den Stand der Unternehmen im bevorstehenden Transformationsprozess informieren.

 „Stahl muss auch künftig im Saarland hergestellt werden. Dafür setze ich mich als Bundeswirtschaftsminister ein. Die Bundesregierung wird die Stahlindustrie beim Übergang zur klimafreundlichen Stahlproduktion eng begleiten und tatkräftig unterstützen.“
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier
In Dillingen wird mit der neuen Anlage erstmalig in Deutschland im Regelbetrieb Wasserstoff als Reduktionsmittel im Hochofen eingesetzt. Dies wird durch die Eindüsung von wasserstoffreichem Koksgas umgesetzt.

Wasserstoff-Einsatz zur Reduzierung von Emissionen

Die Verwendung von Wasserstoff bei der Stahlproduktion ist ein Schritt für die Reduzierung von CO2-Emissionen. Die Koksgaseindüsung ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Produktion von grünem Stahl und dem schonenden Einsatz von Ressourcen. Die CO2-Emission am Hochofen verringert sich, indem der Wasserstoff den Kohlenstoff als Reduktionsmittel und Energieträger im Hochofen ersetzt. Damit sind bereits heute die Bedingungen geschaffen, die Hochöfen in Zukunft im Rahmen der technischen Möglichkeiten mit grünem Wasserstoff betreiben zu können. Hierfür sowie für die komplette Umstellung der Stahlherstellung auf Wasserstoff – dann auf Basis anderer Technologien wie Elektroofen und Direktreduktionsanlagen auf Wasserstoffbasis – ist Voraussetzung, dass in Zukunft grüner Wasserstoff an der Saar in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Konditionen zur Verfügung stehen wird.
(Quelle: Dillinger)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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