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IW: Digitaler Feinschliff für Ausbilder in deutschen Unternehmen

In Deutschland sehen 44 % der ausbildenden Unternehmen in der Qualifizierung ihrer Ausbilder Handlungsbedarf. So fehlt es dem Berufsbildungspersonal häufig an Kenntnissen im Bereich digitaler Fachkompetenzen und Lehrmethoden. Dies zeigt eine Umfrage des Projekts „Netzwerk Q 4.0“ am Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Zwei Drittel der Unternehmen haben zudem Schwierigkeiten, passende Weiterbildungsangebote zu finden. Hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt an und wird künftig entsprechendes Qualifizierungsmaterial zur Verfügung stellen.

von | 20.12.19

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Um junge Menschen optimal auf die digitale Arbeitswelt vorzubereiten, werden digitale Kompetenzen in der dualen Ausbildung immer wichtiger. Bereits heute vermitteln 72 % der Unternehmen Auszubildenden den Umgang mit berufsspezifischer Software, 62 % wie über digitale Kanäle angemessen kommuniziert wird und 59 % Kenntnisse zum Thema Datensicherheit. Für Ausbilder bedeutet dies, dass sie selbst ausreichende Kenntnisse über die fachlichen Zusammenhänge haben müssen. Aktuell nimmt das Ausbildungspersonal in knapp 60 % der befragten Unternehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil, um sich mit den neuesten digitalen Technologien vertraut zu machen. Dennoch zeigt die aktuelle Studie im Rahmen des Netzwerkprojektes Q 4.0 am IW, dass 44 % der Befragten bei der Qualifizierung der Ausbilder weiteren Handlungsbedarf sehen. Dieser liegt besonders im Bereich digitaler Fachkompetenzen. Im Hinblick auf den bestehenden Qualifizierungsbedarfs gab rund ein Drittel der Befragten an, keine passenden Weiterbildungsangebote zu finden. Um diese Lücke zu schließen und Ausbilder künftig auf ihrem "digitalen Weg" zu unterstützen, hat das BMBF das Projekt "Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel" ins Leben gerufen. Das Netzwerk, bestehend aus IW und den Bildungswerken der Wirtschaft, wird den Qualifizierungsbedarf des betrieblichen Berufsbildungspersonals analysieren und sowohl branchen- als auch regionalspezifische Weiterbildungsangebote zur Entwicklung von Fach- und Sozialkompetenzen entwickeln. Es wird angestrebt, einen bundesweiten Qualitätsstandard zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals 4.0 zu entwickeln. Das Berufsbildungspersonal wird dabei unterstützt, Fach- und Sozialkompetenzen weiterzuentwickeln, um Inhalte und Prozesse der dualen Ausbildung im digitalen Wandel passend zu gestalten. Durch neuartige Qualifizierungsangebote soll eine methodisch und inhaltlich zeitgemäße duale Berufsausbildung befördert werden. (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

Um junge Menschen optimal auf die digitale Arbeitswelt vorzubereiten, werden digitale Kompetenzen in der dualen Ausbildung immer wichtiger. Bereits heute vermitteln 72 % der Unternehmen Auszubildenden den Umgang mit berufsspezifischer Software, 62 % wie über digitale Kanäle angemessen kommuniziert wird und 59 % Kenntnisse zum Thema Datensicherheit. Für Ausbilder bedeutet dies, dass sie selbst ausreichende Kenntnisse über die fachlichen Zusammenhänge haben müssen. Aktuell nimmt das Ausbildungspersonal in knapp 60 % der befragten Unternehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil, um sich mit den neuesten digitalen Technologien vertraut zu machen. Dennoch zeigt die aktuelle Studie im Rahmen des Netzwerkprojektes Q 4.0 am IW, dass 44 % der Befragten bei der Qualifizierung der Ausbilder weiteren Handlungsbedarf sehen. Dieser liegt besonders im Bereich digitaler Fachkompetenzen.
Im Hinblick auf den bestehenden Qualifizierungsbedarfs gab rund ein Drittel der Befragten an, keine passenden Weiterbildungsangebote zu finden. Um diese Lücke zu schließen und Ausbilder künftig auf ihrem "digitalen Weg" zu unterstützen, hat das BMBF das Projekt "Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel" ins Leben gerufen. Das Netzwerk, bestehend aus IW und den Bildungswerken der Wirtschaft, wird den Qualifizierungsbedarf des betrieblichen Berufsbildungspersonals analysieren und sowohl branchen- als auch regionalspezifische Weiterbildungsangebote zur Entwicklung von Fach- und Sozialkompetenzen entwickeln.
Es wird angestrebt, einen bundesweiten Qualitätsstandard zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals 4.0 zu entwickeln. Das Berufsbildungspersonal wird dabei unterstützt, Fach- und Sozialkompetenzen weiterzuentwickeln, um Inhalte und Prozesse der dualen Ausbildung im digitalen Wandel passend zu gestalten. Durch neuartige Qualifizierungsangebote soll eine methodisch und inhaltlich zeitgemäße duale Berufsausbildung befördert werden.
(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

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