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EMO 2019 ist eröffnet und setzt Fokus auf die Megathemen der Industrie

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat gemeinsam mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dem Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom Adel Al-Saleh, dem Cecimo-Präsidenten Dr. Roland Feichtl und EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker, die EMO Hannover 2019 offiziell eröffnet. Sechs Tage lang wird Hannover wieder zum Treffpunkt der internationalen Produktionstechnik. Mehr als 2.200 Aussteller aus 48 Ländern zeigen ihre Neuheiten für die industrielle Fertigung unter dem Motto „Smart technologies driving tomorrow’s production!“

von | 16.09.19

„Nachdem etliche Jahre sattsam über Digitalisierung und Vernetzung diskutiert wurde, kommt sie jetzt in der Realität der Produktion an“, sagt Carl Martin Welcker anlässlich der Eröffnungspressekonferenz in Hannover. Die Fabrik wird smart, Maschinen und Werkzeuge werden intelligent. Sie kommunizieren miteinander und heben die Produktion auf eine neue Qualitätsstufe. Viele Aussteller haben dazu Angebote. Allein zum Stichwort Industrie 4.0 finden sich über 2.000 Einträge auf der EMO-Website.
Produktionsrückgang für 2019 in Deutschland erwartet
„Die EMO Hannover 2019 findet unter nicht ganz einfachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen statt“, räumt Welcker ein. Nach acht Jahren Hochkonjunktur für die Werkzeugmaschinenindustrie hat sich die weltweite Investitionsgüternachfrage seit dem vierten Quartal 2018 beruhigt. Die Anwender haben ihre Nachfrage im ersten Halbjahr 2019 in allen Weltregionen kräftig zurückgeschraubt. Beim EMO-Gastgeber Deutschland sank der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten ebenfalls um mehr als ein Fünftel. Nicht zuletzt deshalb hat der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) seine Produktionsprognose für Deutschland auf minus 2 % revidiert.
Eine Weltleitmesse wie die EMO Hannover zeigt jedoch frühzeitig, in welche Technologien künftig investiert wird. Neue Angebote durch die Digitalisierung und die Einführung der künstlichen Intelligenz, neue Produkte durch den breiten Einsatz generativer Verfahren u.v.m. eröffnen neue Dimensionen im Hinblick auf Effizienz- und Qualitätssteigerung in der Produktion. Unternehmen müssen sich jetzt mit der eigenen Fitness auseinandersetzen, um sich für die kommenden Jahre aufzustellen, mit strategischer Neuausrichtung, Modernisierung der Produktion, Effizienzsteigerung bei den Prozessen. „Da wird es viele verschiedene Ansätze geben. Die Ideen dafür werden in den kommenden Tagen nicht zuletzt hier auf der EMO Hannover reifen“, sagt der EMO-Generalkommissar.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.emo-hannover.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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