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VDMA: Thermoprozesstechnik-Branche erwartet 2019 stagnierende Umsätze auf hohem Niveau

Der Auftrieb durch die günstige Weltkonjunktur bescherte den deutschen Herstellern von Thermoprozesstechnik zwei Wachstumsjahre in Folge. Wuchsen die Umsätze 2017 nominal um 11 %, so stiegen sie 2018 mit 33 % weiter deutlich an. Die Auftragseingänge lagen im letzten Jahr um 8 % über dem Vorjahr. Die Thermoprozesstechnik-Produktion in Deutschland legte 2018 um 16 % zu und erreichte mit einem Volumen im Wert von über € 2,3 Mrd.* ihren zweithöchsten Wert nach dem Ergebnis im Jahr 2011.

von | 15.07.19

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Seit Mitte 2018 sind die Auftragseingänge der Branche, insbesondere aus den Euroländern, rückläufig, allerdings ausgehend von einem sehr hohen Niveau. Für das Gesamtjahr ist zu erwarten, dass sich der Gesamttrend in Richtung Stagnation verstärkt. Aus aktueller Sicht rechnen die Teilnehmer an der Konjunkturumfrage des Fachverbandes deshalb für das Jahr 2019 mit stagnierenden Umsätzen. Welthandelsvolumen im Vorjahr mit geringem Wachstum Die aktuellen Schätzungen des Fachverbandes für den Welthandel mit Thermoprozesstechnik-Equipment ergeben für 2018 ein geringfügiges Wachstum von ca. 3 % bei einem erzielten Gesamthandelsvolumen von ca. € 9,3 Mrd.** Das größte Wachstum unter den großen Lieferländern konnte Japan mit einem Plus von knapp über 30 %, auf einen Ausfuhrwert von € 608 Mio. erzielen. Lieferungen aus Italien lagen 2018 leicht unter Vorjahreswert mit knapp unter € 1,3 Mrd. Ausfuhren aus den USA stagnierten bei einem Handelsvolumen von € 809 Mio. 2018 – gute Geschäfte im Inland bei weiterer leichter Exportsteigerung Die Thermoprozesstechnik-Ausfuhren aus Deutschland stiegen 2018 vor dem Hintergrund eines positiv gestimmten Inlandsmarktes leicht über Vorjahresniveau (plus 4 %) auf einen Wert von über € 1,8 Mrd. Die Umsatz-Indizes der Branche zeigen gleichzeitig im Inland einen nominalen Anstieg um 52 %. China weiterhin größter Markt für Thermoprozesstechnik aus Deutschland Einen neuen 5-Jahres-Höchststand erreichten im vergangenen Jahr die um nahezu 13 % gestiegenen deutschen Exporte nach China (€ 286 Mio.). Das Liefervolumen aus Deutschland in die USA war hingegen das zweite Jahr in Folge rückläufig (minus 17 %) – auch wenn die USA mit einem Volumen von € 133 Mio. weiterhin zweitwichtigster Abnehmer blieben. Es folgt Italien, wohin mit € 90 Mio. Umfang wertmäßig 10 % mehr an Equipment aus der Branche geliefert wurde. Nach Russland wurde 2018 weniger Thermoprozesstechnik als noch im Vorjahr exportiert (minus 26 %). Rückläufig waren auch das Türkei- (minus 23 %) sowie das Mexiko-Geschäft (minus 24 %). Dagegen konnte die Branche deutliche Zuwächse bei den Ausfuhren nach Brasilien (plus 50 %), Indien (plus 38 %), Kanada (plus 129 %) und Spanien (plus 70 %) verbuchen. Nachdem sich der ifo-Geschäftsklima-Index der Meldergruppe ‚Herstellung von Industrieöfen‘ bis Mitte des vergangenen Jahres sukzessive aufgehellt hatte, trübte sich die Stimmung ab Herbst 2018 wieder ein. Die Kapazitätsauslastung stieg allerdings am aktuellen Rand wieder leicht, auf knapp 87 %, an. Die Exporte der Branche lagen im ersten Quartal 2019 mit 10 % weiterhin im Plus. Sowohl das Volumen der Lieferungen nach China als auch in die USA übertraf den Wert im entsprechenden Vorjahreszeitraum mit plus 35 bzw. plus 29 %. „Neben den eingetrübten Konjunkturaussichten und aktuellen Trends rund um neue Mobilitätskonzepte beschäftigen die Branche die jüngst stark in den Vordergrund gerückten Fragen zu Umweltauflagen und -regulierung. Engagiert sind Mitgliedsunternehmen auch in der Entwicklung datenbasierter Services. Technologische Lösungen rund um Nachhaltigkeit und Industrie 4.0 spielen deshalb bei dem von uns organisierten THERMPROCESS Symposium eine große Rolle“, erläutert Dr. Timo Würz, Geschäftsführer des Fachverbandes Metallurgy im VDMA. * Angaben zur Produktion sind vorläufig und können in den nächsten Monaten noch revidiert werden. ** Weltweite Exportdaten 2018 sind vorläufig und liegen noch nicht vollständig vor (u.a. noch nicht aus Singapur und der Türkei). (Quelle: VDMA Fachverband Metallurgy)

Seit Mitte 2018 sind die Auftragseingänge der Branche, insbesondere aus den Euroländern, rückläufig, allerdings ausgehend von einem sehr hohen Niveau. Für das Gesamtjahr ist zu erwarten, dass sich der Gesamttrend in Richtung Stagnation verstärkt. Aus aktueller Sicht rechnen die Teilnehmer an der Konjunkturumfrage des Fachverbandes deshalb für das Jahr 2019 mit stagnierenden Umsätzen.
Welthandelsvolumen im Vorjahr mit geringem Wachstum
Die aktuellen Schätzungen des Fachverbandes für den Welthandel mit Thermoprozesstechnik-Equipment ergeben für 2018 ein geringfügiges Wachstum von ca. 3 % bei einem erzielten Gesamthandelsvolumen von ca. € 9,3 Mrd.** Das größte Wachstum unter den großen Lieferländern konnte Japan mit einem Plus von knapp über 30 %, auf einen Ausfuhrwert von € 608 Mio. erzielen. Lieferungen aus Italien lagen 2018 leicht unter Vorjahreswert mit knapp unter € 1,3 Mrd. Ausfuhren aus den USA stagnierten bei einem Handelsvolumen von € 809 Mio.
2018 – gute Geschäfte im Inland bei weiterer leichter Exportsteigerung
Die Thermoprozesstechnik-Ausfuhren aus Deutschland stiegen 2018 vor dem Hintergrund eines positiv gestimmten Inlandsmarktes leicht über Vorjahresniveau (plus 4 %) auf einen Wert von über € 1,8 Mrd. Die Umsatz-Indizes der Branche zeigen gleichzeitig im Inland einen nominalen Anstieg um 52 %.
China weiterhin größter Markt für Thermoprozesstechnik aus Deutschland
Einen neuen 5-Jahres-Höchststand erreichten im vergangenen Jahr die um nahezu 13 % gestiegenen deutschen Exporte nach China (€ 286 Mio.). Das Liefervolumen aus Deutschland in die USA war hingegen das zweite Jahr in Folge rückläufig (minus 17 %) – auch wenn die USA mit einem Volumen von € 133 Mio. weiterhin zweitwichtigster Abnehmer blieben. Es folgt Italien, wohin mit € 90 Mio. Umfang wertmäßig 10 % mehr an Equipment aus der Branche geliefert wurde. Nach Russland wurde 2018 weniger Thermoprozesstechnik als noch im Vorjahr exportiert (minus 26 %). Rückläufig waren auch das Türkei- (minus 23 %) sowie das Mexiko-Geschäft (minus 24 %). Dagegen konnte die Branche deutliche Zuwächse bei den Ausfuhren nach Brasilien (plus 50 %), Indien (plus 38 %), Kanada (plus 129 %) und Spanien (plus 70 %) verbuchen.
Nachdem sich der ifo-Geschäftsklima-Index der Meldergruppe ‚Herstellung von Industrieöfen‘ bis Mitte des vergangenen Jahres sukzessive aufgehellt hatte, trübte sich die Stimmung ab Herbst 2018 wieder ein. Die Kapazitätsauslastung stieg allerdings am aktuellen Rand wieder leicht, auf knapp 87 %, an. Die Exporte der Branche lagen im ersten Quartal 2019 mit 10 % weiterhin im Plus. Sowohl das Volumen der Lieferungen nach China als auch in die USA übertraf den Wert im entsprechenden Vorjahreszeitraum mit plus 35 bzw. plus 29 %.
„Neben den eingetrübten Konjunkturaussichten und aktuellen Trends rund um neue Mobilitätskonzepte beschäftigen die Branche die jüngst stark in den Vordergrund gerückten Fragen zu Umweltauflagen und -regulierung. Engagiert sind Mitgliedsunternehmen auch in der Entwicklung datenbasierter Services. Technologische Lösungen rund um Nachhaltigkeit und Industrie 4.0 spielen deshalb bei dem von uns organisierten THERMPROCESS Symposium eine große Rolle“, erläutert Dr. Timo Würz, Geschäftsführer des Fachverbandes Metallurgy im VDMA.
* Angaben zur Produktion sind vorläufig und können in den nächsten Monaten noch revidiert werden.
** Weltweite Exportdaten 2018 sind vorläufig und liegen noch nicht vollständig vor (u.a. noch nicht aus Singapur und der Türkei).

(Quelle: VDMA Fachverband Metallurgy)

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