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VDMA: Qualifizierungsbedarf für Industrie 4.0 ist immer noch groß

Der digitale Wandel ist längst in vollem Gange, aber noch reicht das Wissen der Studierenden oder Beschäftigten in den Betrieben oftmals nicht aus, um diesen Wandel mitgestalten zu können. Dies zeigt ein Online-Kompetenzcheck des VDMA, bei dem Studierende, Beschäftigte und Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 testen können. Erstes Fazit: es gibt hohen Qualifizierungsbedarf beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0. Dies gilt sowohl für Studierende als auch für Beschäftigte.

von | 14.02.20

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Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, sagt dazu: „Die Digitalisierung ist alles andere als ein Selbstläufer, weder in den Unternehmen noch in den Hochschulen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt rasch gehandelt wird. In den Hochschulen müssen die Curricula zügig und kontinuierlich an den technologischen Fortschritt angepasst werden. Ebenso sind Unternehmen und Beschäftigte gefragt, Weiterbildungsstrategien entsprechend zu gestalten bzw. sich kontinuierlich fortzubilden“. Es geht darum, Industrie 4.0-Wissen aufzubauen und anzuwenden – vom Datenschutz über Künstliche Intelligenz bis hin zur Entwicklung neuer digitaler Services. Rund 1.700 Personen beteiligten sich am Online-Kompetenzcheck Der Online-Kompetenzcheck wurde im Rahmen der Studie „Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0“ der IMPULS-Stiftung des VDMA entwickelt. Die Kompetenzfelder des „Soll-Profils 4.0“, ein zentrales Ergebnis der Studie, bildeten die Grundlage für den Kompetenzcheck. Rund 1.700 Personen beteiligten sich von Januar bis September 2019. Die Beschäftigten bildeten mit 78 % die größte Gruppe, gefolgt von den Studierenden mit 16 %. 5 % waren Personen, die den Fragebogen für ein Unternehmen ausfüllten. Der Online-Kompetenzcheck ist weiterhin unter ingenieure40-online-tool.vdma.org erreichbar. Defizite beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0 Studierende, Beschäftigte und Unternehmen stimmen darin überein, dass beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0 Defizite bestehen – diese werden teilweise sogar als sehr groß wahrgenommen. Studierende und Beschäftigte sahen diese Defizite insbesondere bei den Themen OPC-UA-Schnittstellenprotokoll und mobiler Maschinensteuerung. Für das gesamte Unternehmen wurden größere Kenntnislücken bei Künstlicher Intelligenz und Machine Learning sowie Augmented und Virtual Reality genannt. Auch bei Kenntnissen in angrenzenden, Industrie-4.0-relevanten Gebieten zeigten sich Defizite. Beim wichtigen Thema „Daten, IT-Sicherheit und Datenschutz“ gab zum Beispiel nahezu jeder vierte Beschäftigte an, über keine Kenntnisse zu verfügen – bei den Studierenden war es sogar fast jeder Zweite. Ingenieurwissenschaftliche Grund- und Methodenkenntnisse sowie überfachliche Kompetenzen vorhanden Wenig Handlungsbedarf gibt es bei den ingenieurwissenschaftlichen Grund- und Methodenkenntnissen. Ingenieurwissenschaftliche Mathematik, technische Mechanik und Konstruktionslehre sind die Gebiete, bei denen sich alle Gruppen die meisten fachlichen und methodischen Qualifikationen bescheinigen. Zudem sehen alle Gruppen bei sich selbst die meisten Kompetenzen im Bereich „überfachliche Qualifikationen“. Hier finden Sie die Auswertung des Online-Kompetenzchecks.

Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, sagt dazu: „Die Digitalisierung ist alles andere als ein Selbstläufer, weder in den Unternehmen noch in den Hochschulen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt rasch gehandelt wird. In den Hochschulen müssen die Curricula zügig und kontinuierlich an den technologischen Fortschritt angepasst werden. Ebenso sind Unternehmen und Beschäftigte gefragt, Weiterbildungsstrategien entsprechend zu gestalten bzw. sich kontinuierlich fortzubilden“. Es geht darum, Industrie 4.0-Wissen aufzubauen und anzuwenden – vom Datenschutz über Künstliche Intelligenz bis hin zur Entwicklung neuer digitaler Services.
Rund 1.700 Personen beteiligten sich am Online-Kompetenzcheck
Der Online-Kompetenzcheck wurde im Rahmen der Studie „Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0“ der IMPULS-Stiftung des VDMA entwickelt. Die Kompetenzfelder des „Soll-Profils 4.0“, ein zentrales Ergebnis der Studie, bildeten die Grundlage für den Kompetenzcheck. Rund 1.700 Personen beteiligten sich von Januar bis September 2019. Die Beschäftigten bildeten mit 78 % die größte Gruppe, gefolgt von den Studierenden mit 16 %. 5 % waren Personen, die den Fragebogen für ein Unternehmen ausfüllten. Der Online-Kompetenzcheck ist weiterhin unter ingenieure40-online-tool.vdma.org erreichbar.
Defizite beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0
Studierende, Beschäftigte und Unternehmen stimmen darin überein, dass beim Spezialwissen rund um Industrie 4.0 Defizite bestehen – diese werden teilweise sogar als sehr groß wahrgenommen. Studierende und Beschäftigte sahen diese Defizite insbesondere bei den Themen OPC-UA-Schnittstellenprotokoll und mobiler Maschinensteuerung. Für das gesamte Unternehmen wurden größere Kenntnislücken bei Künstlicher Intelligenz und Machine Learning sowie Augmented und Virtual Reality genannt. Auch bei Kenntnissen in angrenzenden, Industrie-4.0-relevanten Gebieten zeigten sich Defizite. Beim wichtigen Thema „Daten, IT-Sicherheit und Datenschutz“ gab zum Beispiel nahezu jeder vierte Beschäftigte an, über keine Kenntnisse zu verfügen – bei den Studierenden war es sogar fast jeder Zweite.
Ingenieurwissenschaftliche Grund- und Methodenkenntnisse sowie überfachliche Kompetenzen vorhanden
Wenig Handlungsbedarf gibt es bei den ingenieurwissenschaftlichen Grund- und Methodenkenntnissen. Ingenieurwissenschaftliche Mathematik, technische Mechanik und Konstruktionslehre sind die Gebiete, bei denen sich alle Gruppen die meisten fachlichen und methodischen Qualifikationen bescheinigen. Zudem sehen alle Gruppen bei sich selbst die meisten Kompetenzen im Bereich „überfachliche Qualifikationen“. Hier finden Sie die Auswertung des Online-Kompetenzchecks.

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