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Deutlicher Anstieg von Kurzarbeit in der Metall- und Elektro-Industrie

In der Metall- und Elektro-Industrie ist die Kurzarbeit im Jahresverlauf deutlich angestiegen: Lag die angezeigte Kurzarbeit im Januar 2019 noch bei 7.300 Beschäftigten, sind es aktuell (November 2019) mit 34.000 Beschäftigten fast fünfmal so viel.

von | 09.12.19

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„Diese Zahlen sind erfreulicherweise noch weit von den Werten aus den Krisenjahren 2008/2009 entfernt“, erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander, „aber der Anstieg ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die schwierige konjunkturelle Situation bereits massiv auswirkt.“ Der Gesetzgeber sollte daher alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, um im Fall einer Krise den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit schnell per Verordnung der Bundesregierung einführen zu können. „Kluges Regierungshandeln zeigt sich darin, die notwendigen Werkzeuge für einen Krisenfall auf dem Arbeitsmarkt bereitzulegen. Wir sollten für einen solchen Fall Vorsorge treffen, anstatt däumchendrehend abzuwarten“, so Zander weiter. Dabei sollte die Bundesregierung die Regelungen, die 2009 galten, wieder in Kraft setzen können. „Frühzeitige Klarheit über die Bedingungen, die für Kurzarbeit gelten, erleichtern auch die Beratung der Unternehmen“, betonte Zander, der allerdings auch davor warnte, das Instrument der Kurzarbeit zu überhöhen: „Für einen Konjunktureinbruch ist die Kurzarbeit ein wichtiges Instrument. Viele Unternehmen müssen allerdings nicht nur die Rezession unserer Branche bewältigen, sondern auch einen Strukturwandel. Der dafür notwendige Umbau darf nicht behindert werden, sonst können die Arbeitsplätze, die nach dem Strukturwandel Unternehmen, Gesellschaft und Sozialstaat finanzieren, gar nicht erst entstehen.“ (Quelle: Gesamtmetall | Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.)

„Diese Zahlen sind erfreulicherweise noch weit von den Werten aus den Krisenjahren 2008/2009 entfernt“, erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander, „aber der Anstieg ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die schwierige konjunkturelle Situation bereits massiv auswirkt.“ Der Gesetzgeber sollte daher alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, um im Fall einer Krise den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit schnell per Verordnung der Bundesregierung einführen zu können.
„Kluges Regierungshandeln zeigt sich darin, die notwendigen Werkzeuge für einen Krisenfall auf dem Arbeitsmarkt bereitzulegen. Wir sollten für einen solchen Fall Vorsorge treffen, anstatt däumchendrehend abzuwarten“, so Zander weiter.
Dabei sollte die Bundesregierung die Regelungen, die 2009 galten, wieder in Kraft setzen können. „Frühzeitige Klarheit über die Bedingungen, die für Kurzarbeit gelten, erleichtern auch die Beratung der Unternehmen“, betonte Zander, der allerdings auch davor warnte, das Instrument der Kurzarbeit zu überhöhen: „Für einen Konjunktureinbruch ist die Kurzarbeit ein wichtiges Instrument. Viele Unternehmen müssen allerdings nicht nur die Rezession unserer Branche bewältigen, sondern auch einen Strukturwandel. Der dafür notwendige Umbau darf nicht behindert werden, sonst können die Arbeitsplätze, die nach dem Strukturwandel Unternehmen, Gesellschaft und Sozialstaat finanzieren, gar nicht erst entstehen.“
(Quelle: Gesamtmetall | Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.)

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