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VDMA Metallurgy: Positive Trendwende 2017 – Deutschland bleibt Weltmarktführer

2017 war das Jahr der positiven Trendwende für die deutschen Thermoprozesstechnik-Hersteller. Diese setzte bereits zum Jahresbeginn 2017 ein. Über das Jahr blieben zwar die Nichteuro-Auslandsorders weiter leicht rückläufig. Die starke Investitionstätigkeit in den Euroländern unterstützte jedoch 2017 das Ansteigen der Umsätze um 10 % im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr. Das Produktionsvolumen der Branche erhöhte sich 2017 in Deutschland um nahezu 8 %.

von | 08.06.18

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Die Teilnehmer an der aktuellen Branchen-Konjunkturumfrage des Fachverbandes gehen für das laufende Jahr mehrheitlich von Umsatzzuwächsen aus. Im Gesamtdurchschnitt könnten diese die Schwelle der 10-%-Marke überschreiten. Auch für die Auftragseingänge werden weitere Zuwächse im Jahresverlauf erwartet. Für diese ergibt sich im Durchschnitt der Melder ein Wert im höheren einstelligen Bereich. 2017 wuchs auch der Welthandel* mit Thermoprozess-Equipment wieder – geschätzt – um rund 4 %. Er lag allerdings mit € 9,1 Mrd. noch um € 500 Mio. unter dem Wert von 2015. Außer den USA konnten die großen Lieferländer – China, Deutschland, Italien und Japan – wieder Exportsteigerungen verbuchen. Die Ausfuhren aus Deutschland und China erhöhten sich um knapp 6 bzw. knapp 4 % auf € 1,8 bzw. 1,4 Mrd.; Lieferungen aus Italien und Japan stiegen um 12 bzw. 11 % auf ein Exportvolumen im Wert von € 1,3 bzw. ca. 0,5 Mrd. Deutschland blieb Weltmarktführer und konnte seinen Marktanteil auf rund 20 % ausbauen. Die erhöhten Lieferungen aus Deutschland gingen zu einem großen Teil auf Abnehmer in China zurück (+ 27 %). Das Geschäft mit den Ländern der EU wuchs leicht (+ 4 %) auf einen Wert von rund € 650 Mio. Positiv entwickelten sich auch die Exporte nach Russland (+ 51 %) und in die Türkei (+ 56 %). Zuwächse wurden außerdem im Mexiko-Geschäft (+ 17 %) und im Handel mit der Schweiz (+ 7 %) erzielt. Lieferungen in die USA, dem zweitgrößten Exportmarkt für Thermoprozesstechnik aus Deutschland, waren 2017 nach drei Wachstumsjahren im Vorjahresvergleich rückläufig (- 7 %). Deutschland blieb aber weltweit größter Zulieferer in die USA. Der ifo-Geschäftsklima-Index der Meldergruppe ‚Industrieöfen und Brenner‘ hellte sich zwar im Laufe des vergangenen Jahres sukzessive weiter auf. Zum Jahreswechsel allerdings mischte sich angesichts der bestehenden geopolitischen Risiken auch Skepsis in die nunmehr verhaltene Lagebewertung. „Nach der erreichten Trendwende gehören, trotz Optimismus, die fortbestehenden geopolitischen Risiken ebenfalls zum Gesamtbild. Weitere unternehmerische Herausforderungen, und damit aber auch Chancen, erwachsen der Thermoprozesstechnik-Branche aus der fortschreitenden Automatisierung, Vernetzung und dem Ausbau des Service-Geschäfts“, erläutert Dr. Timo Würz, Geschäftsführer des Fachverbandes Metallurgy im VDMA. *Weltweite Exportdaten 2017 liegen noch nicht vollständig vor (u. a. noch nicht aus Indien, Russland, Türkei). (Quelle: VDMA Metallurgy)

Die Teilnehmer an der aktuellen Branchen-Konjunkturumfrage des Fachverbandes gehen für das laufende Jahr mehrheitlich von Umsatzzuwächsen aus. Im Gesamtdurchschnitt könnten diese die Schwelle der 10-%-Marke überschreiten. Auch für die Auftragseingänge werden weitere Zuwächse im Jahresverlauf erwartet. Für diese ergibt sich im Durchschnitt der Melder ein Wert im höheren einstelligen Bereich.
2017 wuchs auch der Welthandel* mit Thermoprozess-Equipment wieder – geschätzt – um rund 4 %. Er lag allerdings mit € 9,1 Mrd. noch um € 500 Mio. unter dem Wert von 2015. Außer den USA konnten die großen Lieferländer – China, Deutschland, Italien und Japan – wieder Exportsteigerungen verbuchen. Die Ausfuhren aus Deutschland und China erhöhten sich um knapp 6 bzw. knapp 4 % auf € 1,8 bzw. 1,4 Mrd.; Lieferungen aus Italien und Japan stiegen um 12 bzw. 11 % auf ein Exportvolumen im Wert von € 1,3 bzw. ca. 0,5 Mrd. Deutschland blieb Weltmarktführer und konnte seinen Marktanteil auf rund 20 % ausbauen.
Die erhöhten Lieferungen aus Deutschland gingen zu einem großen Teil auf Abnehmer in China zurück (+ 27 %). Das Geschäft mit den Ländern der EU wuchs leicht (+ 4 %) auf einen Wert von rund € 650 Mio. Positiv entwickelten sich auch die Exporte nach Russland (+ 51 %) und in die Türkei (+ 56 %). Zuwächse wurden außerdem im Mexiko-Geschäft (+ 17 %) und im Handel mit der Schweiz (+ 7 %) erzielt. Lieferungen in die USA, dem zweitgrößten Exportmarkt für Thermoprozesstechnik aus Deutschland, waren 2017 nach drei Wachstumsjahren im Vorjahresvergleich rückläufig (- 7 %). Deutschland blieb aber weltweit größter Zulieferer in die USA.
Der ifo-Geschäftsklima-Index der Meldergruppe ‚Industrieöfen und Brenner‘ hellte sich zwar im Laufe des vergangenen Jahres sukzessive weiter auf. Zum Jahreswechsel allerdings mischte sich angesichts der bestehenden geopolitischen Risiken auch Skepsis in die nunmehr verhaltene Lagebewertung.
„Nach der erreichten Trendwende gehören, trotz Optimismus, die fortbestehenden geopolitischen Risiken ebenfalls zum Gesamtbild. Weitere unternehmerische Herausforderungen, und damit aber auch Chancen, erwachsen der Thermoprozesstechnik-Branche aus der fortschreitenden Automatisierung, Vernetzung und dem Ausbau des Service-Geschäfts“, erläutert Dr. Timo Würz, Geschäftsführer des Fachverbandes Metallurgy im VDMA.
*Weltweite Exportdaten 2017 liegen noch nicht vollständig vor (u. a. noch nicht aus Indien, Russland, Türkei).
(Quelle: VDMA Metallurgy)

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