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Kurtz Ersa Group meldet robuste Leistung trotz Rezession

Trotz der Herausforderungen, die die globale Rezession im Jahr 2023 mit sich brachte, hat die Kurtz Ersa-Gruppe ihre Widerstandsfähigkeit mit einer robusten finanziellen Leistung bewiesen und einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro erzielt.
Thomas Mühleck, CEO Kurtz Ersa
©Kurtz Ersa
Thomas Mühleck, CEO Kurtz Ersa

Januar 2024 | Trotz der Herausforderungen, die die globale Rezession im Jahr 2023 mit sich brachte, hat die Kurtz Ersa-Gruppe ihre Widerstandsfähigkeit mit einer robusten finanziellen Leistung bewiesen und einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro erzielt.

Während die anfänglichen Erwartungen zu Beginn des Jahres ein deutliches Wachstum voraussahen, wirkte sich der Gegenwind, der im zweiten Quartal begann und zunächst den wichtigen asiatischen Markt betraf, später auf die gesamte Weltwirtschaft aus. Dennoch konnten die Ergebnisse des Unternehmens weiterhin überzeugen und zu einer deutlichen Steigerung der Eigenkapitalquote führen.

Die strategischen Internationalisierungsbemühungen des Konzerns schreiten wie geplant voran, was sich in der Eröffnung des neuen Kurtz Ersa India Office in Bangalore, der Einrichtung eines Demozentrums in Thailand und der Aufnahme neuer Produktionsbetriebe in Mexiko im Frühjahr 2024 zeigt. Zu den positiven Entwicklungen gehört auch die Erweiterung des Logistikzentrums in Wiebelbach.

Der Geschäftsbereich Electronics Production Equipment leistete einen entscheidenden Beitrag zur Umsatzsteigerung und präsentierte auf der Fachmesse Productronica in München Innovationen. Mit Fokus auf intelligente Trends wie Smart Homes, Smart Factories, grüne Energieerzeugung und urbane Mobilität hat das Engagement des Unternehmens für automatisierte Produktionslinien im Geschäftsbereich „Automation“ erhebliche Erfolge gebracht.

Der Bereich Formmaschinen mit Schaum- und Gießereimaschinen konnte eine Reihe erfolgreicher Projekte im In- und Ausland abschließen. Der neue Geschäftsbereich Additive Manufacturing mit Start-up-Charakter hat mit dem Proof of Concept mit der weltweit einzigen Mehrarm-Lasertechnologie einen großen Schritt in Richtung Marktreife gemacht.

 

Fachkräfte werden gebraucht

Kurtz Ersa blickt optimistisch auf das Jahr 2024 – die Auftragseingänge haben sich bereits positiv entwickelt und der Konzern investiert weiter in die Zukunft, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung. Es wird entscheidend sein, hochqualifizierte Fachkräfte in den Bereichen SPS, Software, Entwicklung und Digitalisierung langfristig an das Unternehmen zu binden. An den Standorten Wertheim und Kreuzwertheim sind in diesen Bereichen über 50 offene Stellen ausgeschrieben.

Das Maschinenbauunternehmen beschäftigt derzeitrund 1.650 Mitarbeiter, darunter 100 Auszubildende und Duale Studenten. Im Jahr 2023 waren knapp 150 Stellen besetzt.

„Nachdem sich die Lieferkette erholt hat, brauchen wir viele kluge Köpfe für den weiteren Ausbau – vor allem in den Bereichen Entwicklung und Digitalisierung. Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber, egal ob für junge Berufseinsteiger, Experten oder Führungskräfte. Wir blicken auf eine 244-jährige Tradition zurück, die wir mit unserem einzigartigen Kurtz Ersa Spirit in die Zukunft fortsetzen“, sagte der derzeitige Geschäftsführer Thomas Mühleck. „Die Stimmung in unserem Team ist hervorragend, wie der im November durchgeführte Pulscheck zeigt. Wir pflegen ein besonderes Verhältnis, das von Offenheit und Vertrauen geprägt ist.“

 

Erfolge bei den Nachhaltigkeitsbestrebungen

Das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens durch die Initiative „GoGreen250“, mit der Kurtz Ersa bis zum 250-jährigen Jubiläum CO2-neutral sein will, zeigt positive Ergebnisse. Dabei handelt es sich um Emissionen aus Scope 1 und 2. Im Jahr 2023 konnten die Emissionen (Scope 1 und 2) an den deutschen Standorten im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 % reduziert werden.

Zukünftig steht Scope 3, also die vor- und nachgelagerte Lieferkette und die CO2-Emissionen beim Kunden, im Fokus. Die Gruppe erhielt ein ESG-Rating in Bronze und gehört damit zu den besten 24 % der von EcoVadis bewerteten Unternehmen der Branche und zu den besten 11 % im Umweltsektor der Maschinenbauunternehmen.

„Angesichts der schwierigen Umstände sind wir sehr stolz auf das erreichte Ergebnis – der gesamten Belegschaft gebührt im Namen der Kurtz Ersa-Geschäftsführung ein herzliches Dankeschön!“ sagte Thomas Mühleck.

„Besonders gefreut haben uns die zahlreichen Auszeichnungen für die vielen Innovationen, die wir von neutraler Seite erhalten haben – etwa den iF Design Award für unsere IoT-Lötstation i-CON TRACE und den Foam Expo China Award für unsere Hochfrequenztechnologie – oder die erfolgreichen Installationen der VERSAFLOW 3/45 in Indien (2.000ste Selektivlötmaschine) und des Rework-Systems HR 600/2 in Frankreich (1.000ste Anlage). „Wir sind für 2024 bestens gerüstet und sehen durch unsere Innovationen, Systemlösungen und die klare Fokussierung auf die Anforderungen unserer globalen Kunden gute Chancen, gegen den Trend im Maschinenbau zu wachsen!“

 

(Quelle: Kurtz Ersa/2024)

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