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ArcelorMittal Bremen: Gemeinsam den Wandel gestalten

Die sozial-ökologische Transformation in der Wirtschaft nimmt immer weiter an Tempo auf und führt zu einschneidenden Veränderungen in der Industrie, der Politik und der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, bei dem umfassenden sozialen Transformationsprozess die Stahlbranche als Zukunftsindustrie neu aufzustellen – wirtschaftlich, sozial und ökologisch. Zur sozial-ökologischen Transformation hat der Aufsichtsrat des deutschen Flachstahlstandorts ArcelorMittal […]

von | 17.05.23

Pressegespräch mit Dr. Ute Buggeln (IG Metall) sowie mit Dr. Dietmar Ringel und Michael Hehemann von ArcelorMittal Bremen.
Foto: ArcelorMittal

Die sozial-ökologische Transformation in der Wirtschaft nimmt immer weiter an Tempo auf und führt zu einschneidenden Veränderungen in der Industrie, der Politik und der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, bei dem umfassenden sozialen Transformationsprozess die Stahlbranche als Zukunftsindustrie neu aufzustellen – wirtschaftlich, sozial und ökologisch. Zur sozial-ökologischen Transformation hat der Aufsichtsrat des deutschen Flachstahlstandorts ArcelorMittal Bremen eine Erklärung unterschrieben, die viele Themen beinhaltet, um den nachhaltigen Wandel gemeinsam gestalten zu können.

„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Krisen und Veränderungen wurde am Bremer Standort in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Die Belegschaft ist damit vertraut, Herausforderungen anzunehmen und darauf produktiv zu reagieren. Für uns ist wichtig, die Chancen des Wandels für das Unternehmen und für die Beschäftigten aktiv zu nutzen. Unser Ziel ist, den integrierten Standort in Bremen zu erhalten und die Fähigkeiten zur Herstellung höchster Stahlqualitäten zu wettbewerbsfähigen Kosten abzusichern“, erklärt Dr. Dietmar Ringel, Aufsichtsratsvorsitzender ArcelorMittal Bremen.

Klimaneutraler Stahl bis 2050

ArcelorMittal hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2050 weltweit klimaneutralen Stahl und zu produzieren – europaweit sind 35 % CO2-Einsparungen bis 2030 geplant. Auch am Standort in Bremen gibt es einen klaren Weg, und es wurden bereits einige Vorbereitungsmaßnahmen umgesetzt. Die Umstellung auf CO2-neutrale Produktionsverfahren bedeutet in der Praxis einen unmittelbaren Wandel der Produktions- und Prozessabläufe über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Energieerzeugung und -bereitstellung über die Stahlproduktion und Weiterverarbeitung bis hin zu Zulieferern und Dienstleistern, wie Instandhaltung, Wartung und Logistik.

„Neben der technischen Neuerung ist für eine erfolgreiche Transformation vor allem die soziale Gestaltung und die Einbindung der Beschäftigten von hoher Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um die Frage nach neuen Qualifikationsanforderungen, sondern auch um die Transparenz, dass die Arbeitsplätze sicher sind, dass gute Arbeit gehalten wird und die Kolleginnen und Kollegen bei den anstehenden Veränderungen die größtmögliche Unterstützung erfahren. Als IG Metall begleiten wir nicht nur diesen Prozess, wir treiben ihn mit voran. Gerade in der Stahlindustrie gibt es nur diese eine Perspektive und die werden wir gemeinsam gestalten“, sagt Dr. Ute Buggeln, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Geschäftsführerin der IG Metall Bremen.

„Die Absicherung der Beschäftigung ist ein sozialer Kernpunkt des Wandels und erfordert eine gründliche Analyse und Vorbereitung auf die beschäftigungsrelevanten Veränderungen durch den technischen und betriebskulturellen Veränderungsprozess. Die Einbeziehung der Belegschaft ist der Schlüssel in der strategischen Umsetzung der sozialen Transformation. Es ist ein umfangreiches Kommunikations- und Beteiligungskonzept notwendig“, ergänzt Michael Hehemann, Arbeitsdirektor ArcelorMittal Bremen.

Die Umsetzung des umfassenden sozialen Transformationsprozesses setzt die EU-Freigabe der beantragten Fördergelder für die technische Transformation und die notwendige Investitionsentscheidung des Konzerns voraus.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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