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Nächste Woche startet die AM Expo in Luzern

Am 3. und 4. März findet die AM Expo in Luzern, Schweiz statt. Auf der Fachmesse für additive Fertigung treffen sich Experten aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen wie der Medizintechnik, dem Maschinenbau und der Automatisierungstechnik.

von | 26.02.20

Auf der AM Expo stellen Unternehmen ihre Lösungen im Bereich der additiven Fertigung u.a. für Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Medizin und Mobilität vor. Quelle: Messe Luzern AG

Die additiven Verfahren ermöglichen im Maschinenbau eine werkzeuglose, kostengünstige und somit flexible Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien. Sie dienen aber auch der Entwicklung von neuen funktionsoptimierten Systemkomponenten oder eröffnen neue Geschäftsfeldern dank anwendungsspezifischen Automationslösungen.
Das Unternehmen URMA präsentiert beispielsweise den erfolgreichen Einsatz der additiven Fertigung in der Wärmeübertragung. Mittels „Design for Additive“ wird eine komplexe Baugruppe mit verschiedenen Funktionen in ein einziges Bauteil integriert, welches sich durch verbessertes Wärmeübertragungsverhalten und niedrigen Druckverlust auszeichnet. Die verwendete Kupferlegierung trägt dazu mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit bei. Mit modernster Multi-Laser Technologie können Serienteile mit grosser Variantenvielfalt und hoher Wirtschaftlichkeit realisiert werden. Die Designfreiheit eröffnet weiteres Potential zur Optimierung der mechanischen Integrität, sowie des Wärmeübergangs- und Strömungsverhaltens.
Apium Additive Technologies GmbH zeigt auf der Messe wie mit dem FFF-Verfahren bis zu 30% Einsparungen erzielt werden können. Die Kupplungsnabe eines Bioreaktors wird bislang aus rostfreien Stahl (316L) im SLM-Verfahren hergestellt. Dieses Fallbeispiel verdeutlicht die Vorzüge der additiven Fertigung von Hochleistungspolymeren im FFF-Verfahren bei der Herstellung von bereits relativ einfachen Maschinenbauteilen in kleinen bis mittleren Stückzahlen. Für die präsentierte Kupplungsnabe zeigt sich die marktwirtschaftliche Überlegenheit des FFF-Verfahrens gegenüber anderen Fertigungstechnologien, insbesondere auch gegenüber dem Spritzguss, welcher sich für dieses Bauteil erst ab ca. 1000 Stück rentiert, ohne dass in diesem Zeitraum die Flexibilität einer Bauteiländerung besteht.
(Quelle: AM Expo/Messe Luzern)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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