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LEAG-Tochter MCR nimmt 3D-Metalldrucker in Betrieb

Mit einem in der deutschen Wirtschaft bislang neuartigen Service für die schonende Reparatur großer Maschinenbauteile aus Stahl wie Wellen, Zahnräder oder Achsen ist das LEAG-Tochterunternehmen MCR Engineering Lausitz GmbH an den Start gegangen. Sie nahm dafür in Anwesenheit zahlreicher Gäste eine neue 3D-Laser-Schweißanlage in Betrieb. Das Unternehmen begründet damit den neuen Geschäftsbereich MCR Metal Print. […]

von | 01.04.22

Mit einem in der deutschen Wirtschaft bislang neuartigen Service für die schonende Reparatur großer Maschinenbauteile aus Stahl wie Wellen, Zahnräder oder Achsen ist das LEAG-Tochterunternehmen MCR Engineering Lausitz GmbH an den Start gegangen. Sie nahm dafür in Anwesenheit zahlreicher Gäste eine neue 3D-Laser-Schweißanlage in Betrieb. Das Unternehmen begründet damit den neuen Geschäftsbereich MCR Metal Print. Der computergesteuerte Metalldrucker ist vom Projektteam des Unternehmens selbst nach den Kundenbedürfnissen konzipiert worden. Notwendige Baugruppen wurden dafür zusammengestellt.

Neues Verfahren erlaubt verschlissene Bauteile zu reparieren

3D-Metalldruck ist eine laser- oder lichtbogenbasierte Technologie, welche die Designflexibilität des 3D-Drucks mit den Materialeigenschaften von Metall kombiniert. In dem von MCR angewendeten Print-Verfahren bleiben vor allem die Härteeigenschaften des Materials der Bauteile unbeeinflusst. Möglich wird das durch sechs Laser, die ringförmig angeordnet sind und ihre Strahlen mit nur geringer Leistung von einem Kilowatt auf den zu bearbeitenden Punkt richten. Sie schweißen die neue Stahlschicht schonend auf, ohne den Grundstoff negativ zu beeinflussen.

„Der Vorteil dieses innovativen Verfahrens liegt auf der Hand“, erklärt LEAG-Vorstand Dr. Philipp Nellessen. „Bislang konnten große und stark beanspruchte Maschinen-Bauteile, wenn sie verschlissen oder beschädigt waren, mit herkömmlichen Schweißverfahren kaum wieder nutzbar gemacht werden, denn die Hitzeentwicklung war zu groß und hätte die Materialbeschaffenheit der Teile negativ beeinflusst. Man musste sie daher durch neue Teile ersetzen, die sehr teuer in der Anschaffung sind. Mit dem Verfahren, das MCR Metal Print nutzt, lassen sich solche Bauteile nun aber doch reparieren und erneuern. Das bringt unseren Kunden eine deutlichen Kostenersparnis gegenüber dem Neukauf und ist natürlich zudem eine wertvolle Option in Fällen, in denen kurzfristig keine neuen Ersatzteile am Markt verfügbar sind.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der MCR MetalPrint Schweissarm (Quelle: LEAG)

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