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Wuzhou Yongda nimmt EAF Quantum und Pfannenofen in Betrieb

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Autor: Redaktion

Wuzhou Yongda nimmt EAF Quantum und Pfannenofen in Betrieb
Der EAF Quantum ist einer der effizientesten Elektrolichtbogenöfen. Foto: Primetals

Wuzhou Yongda Special Steel Co., Ltd. (Wuzhou Yongda) hat im November 2020 einen EAF Quantum-Elektrolichtbogenofen und Pfannenofen in einem Neubauprojekt in der Stadt Wuzhou in der Autonomen Region Guangxi Zhuang in Betrieb genommen. Die beiden Öfen lieferte Primetals Technologies.

Dies ist der erste EAF Quantum im Dauerbetrieb in China. Acht weitere werden folgen. Der EAF-Quantum-Lichtbogenofen ist für die Verarbeitung von Stahlschrott sehr unterschiedlicher Zusammensetzung und Qualität ausgelegt. Der elektrische Energiebedarf des Lichtbogenofens ist extrem niedrig, da der Schrott vorgewärmt wird. Hierdurch reduzieren sich sowohl die Betriebskosten als auch die CO2-Emissionen. Der Zwillingspfannenofen legt die gewünschten Stahlsorten und die richtige Gießtemperatur fest.

EAF Quantum

Wuzhou Yongda ist ein privater Stahlhersteller, der in der Autonomen Region Guangxi Zhuang in Südchina tätig ist. Das Unternehmen produziert Stabstähle, gewickelte Bewehrungsstäbe und gewickelten Draht. Der EAF Quantum und der Zwillingspfannenofen sind Teil eines Neubauprojekts für die Produktion von rostfreien Stählen. Für den EAF Quantum-Elektrolichtbogenofen und den Zwillingspfannenofen lieferte Primetals die komplette mechanische und elektrische Prozessausrüstung sowie die Automatisierungstechnik. Hierzu gehörten das automatisierte Schrottplatzmanagement, der automatisierte Beschickungsprozess, die Automatisierung der Sauerstoffeinblasung und der Sandauffüllung sowie die Level-2-Automatisierung, mit der die Anlage für Industrie 4.0 tauglich wird. Ein Basisdatenpaket für die Entstaubungsausrüstung war ebenfalls Teil des Projekts.

Der EAF Quantum kombiniert bewährte Elemente der Schachtofentechnologie mit einem innovativen Schrottbeschickungsprozess, einem effizienten Vorwärmsystem, einem neuen Kippkonzept für das Untergefäß und einem optimierten Abstichsystem. Dies alles macht sehr kurze Schmelzzyklen möglich. Der Bedarf an elektrischer Energie ist deutlich geringer als bei einem herkömmlichen Elektrolichtbogenofen. Zusammen mit dem geringeren Verbrauch von Elektroden und Sauerstoff ergibt sich ein Gesamtvorteil bei den spezifischen Konvertierungskosten von etwa 20 %. Im Vergleich zu konventionellen Elektrolichtbogenöfen können die CO2-Gesamtemissionen zudem um bis zu 30 % pro t Rohstahl reduziert werden. Eine integrierte Entstaubungsanlage mit moderner Abgasautomatik sorgt für die Einhaltung sämtlicher Umweltvorschriften.

 

(Quelle: Primetals)