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thyssenkrupp Steel investiert in zwei Hubbalkenöfen am Standort Duisburg

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Autor: Redaktion

thyssenkrupp Steel investiert in zwei Hubbalkenöfen am Standort Duisburg
In Duisburg lässt thyssenkrupp zwei neue Hubbalkenöfen von Danieli Centro Combustion installieren. Foto: thyssenkrupp Steel

thyssenkrupp Steel investiert im Rahmen seiner Strategie 20-30 in seine Kapazitäten für nochmals verbesserte Oberflächenqualität bei Premiumblechen. In diesem Zuge wurde der Auftrag zur Lieferung von zwei neuen Hubbalkenöfen für das umgebaute Warmbandwerk 4 in Duisburg-Bruckhausen an Danieli Centro Combustion vergeben. Der Produktionsstart ist für Anfang 2024 geplant.

Im Vordergrund der Stahl-Strategie 20-30 stehen die gezielte Optimierung des Produktionsnetzwerks. Außerdem ist eine konsequente Ausrichtung des Produktportfolios auf Zukunftsmärkte und profitable Stahlsorten vorgesehen. Dazu zählen z. B. höherfeste Mehrphasenstähle, Stahlsorten mit hoher Oberflächenqualität und Stähle für die Elektromobilität.

Trennung der Gießwalzanlage in entkoppelte neue Stranggießanlage und separate Walzstufe

Ein Kernelement der Anpassungen im Produktionsnetzwerk ist die Trennung der Gießwalzanlage in Duisburg Bruckhausen in eine entkoppelte neue Stranggießanlage und eine separate Walzstufe. Dort werden die neuen Hubbalkenöfen zum Einsatz kommen. Die Aggregate werden nach dem neuesten Stand der Technik in Bezug auf Brennstoffverbrauch, Emissionen und hochwertige Brammenoberflächen gebaut. Sie sollen Anfang 2024 fertig sein.

Die neuen Hubbalkenöfen bieten gegenüber den heutigen Öfen ein geringeres Risiko von Oberflächenschäden an den Brammen, zudem ist der Erwärmungsprozess der Brammen gleichmäßiger. So schafft thyssenkrupp Steel eine Voraussetzung für optimierte Oberflächenqualitäten der Fertigprodukte.

 

(Quelle: thyssenkrupp Steel)