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thyssenkrupp Automotive Body Solutions beteiligt sich am Start-up-Unternehmen cap-on

thyssenkrupp Automotive Body Solutions beteiligt sich an der cap-on GmbH, einem auf digitale „Pay per Use“ Services spezialisiertes Startup-Unternehmen aus Bayern. Gemeinsam wollen beide Unternehmen zukünftig neue Finanzierungs- und digitale Nutzungskonzepte im kapitalintensiven Anlagen- und Industriegütergeschäft etablieren. thyssenkrupp Automotive Body Solutions hat dazu einen Minderheitsanteil an cap-on erworben und berät das Startup-Unternehmen bei der Ausgestaltung […]

von | 23.06.22

thyssenkrupp Automotive Body Solutions beteiligt sich an der cap-on GmbH, einem auf digitale „Pay per Use“ Services spezialisiertes Startup-Unternehmen aus Bayern. Gemeinsam wollen beide Unternehmen zukünftig neue Finanzierungs- und digitale Nutzungskonzepte im kapitalintensiven Anlagen- und Industriegütergeschäft etablieren. thyssenkrupp Automotive Body Solutions hat dazu einen Minderheitsanteil an cap-on erworben und berät das Startup-Unternehmen bei der Ausgestaltung des Serviceangebots für Industriekunden.

Falk Nüßle, CEO von thyssenkrupp Automotive Body Solutions: „Als Anlagenbauer und gleichzeitig Betreiber von Fertigungsanlagen zum Karosseriebau können wir als Unternehmen selber von neuen kapitalextensiven Finanzierungsmodellen profitieren. Gleichzeitig wollen wir langfristig unser Geschäftsmodell als Anlagenbauer um neue digitale Services, wie Pay-per-Use oder Equipment-as-a-Service, erweitern. Dazu bringen wir das Wissen um komplexe Maschinen- und Anlagensteuerung mit und cap-on das Know-how für neue Finanzierungsmodelle und digitale Abrechnungssysteme.“

 

Philipp Lenz, CEO der cap-on GmbH: „Wir profitieren durch die künftig noch engere Zusammenarbeit mit thyssenkrupp Automotive Body Solutions nicht nur von der herausragenden Expertise im Karosserie- und Anlagenbau, sondern darüber hinaus von der Möglichkeit unsere innovativen Finanzierungs-und Servicemodelle unmittelbar am Kunden zu entwickeln.“

 

Pay-per-Use

Die Geschäftsidee hinter „Pay-per-Use“ oder „Equipment-as-a-Service“ basiert darauf, dass Industrieunternehmen ihre Produktionsanlagen nicht mehr selber finanzieren und anschaffen müssen, sondern spezifische Produktions- und Arbeitsleistung von einem Serviceanbieter einkaufen. Im Serviceumfang enthalten sind dabei auch weitere Dienstleistungen, wie Installation, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung. Der Serviceanbieter garantiert die Verfügbarkeit der Anlagen. Der Industriekunde profitiert dabei von weniger Risiko bei langfristigen Investitionsentscheidungen, geringerer Mittelbindung, der Verlagerung von Investitionsausgaben zu Betriebskosten und einer höheren Flexibilität bei der Produktionssteuerung. Vorrausetzung für ein solches Geschäftsmodell ist die digitale Vernetzung von Produktionsprozessen und Maschinendaten mit intelligenten Finanzierungs- und Abrechnungsprozessen als IOT-Plattformlösung.

„Durch unsere Beteiligung an cap-on bringen wir alle Fähigkeiten zusammen, die es braucht, um ein Equipment-as-a-Service-Geschäftsmodell erfolgreich auf die Straße zu bringen: Neue Finanzierungsmodelle, die Nutzung modernster IOT-Datenanalysen im Produktionsumfeld und digitale Abrechnungsprozesse. Wir sind davon überzeugt, dass dieses plattformbasierte Geschäftsmodell die Produktion von Industriegütern revolutionieren wird, da sie auch auf andere Bereiche, wie zum Beispiel kapitalintensive IT-Anwendungen, skalierbar ist“, erläutert Nüßle.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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