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SPD-Vertreter zu Gast bei Outokumpu

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Autor: Magnus Schwarz

SPD-Vertreter zu Gast bei Outokumpu
Die Gesprächsrunde aus Vertretern von Outokumpu und der SPD in Krefeld. (Quelle: Outokumpu)

Nach Gesprächen mit der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein Westfalen Mitte April trafen sich Vertreter des Unternehmens zum Austausch mit Mitgliedern der SPD-Landtagsfraktion. Begleitet wurden die NRW-Politiker bei ihrem Besuch in Krefeld von der neuen saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.

„Outokumpu versteht sich an seinen Standorten als Teil der lokalen Gemeinschaft“, so Dietmar Paul, Senior Human Resources Business Partner. „Deshalb ist uns der aktive Dialog mit allen Interessenvertretern vor Ort sehr wichtig. Die Herausforderungen, vor der unsere Branche steht, können wir nur gemeinsam meistern.“

Kernelement Nachhaltigkeit

Thema der Gespräche waren unter anderem die zahlreichen Maßnahmen, die Outokumpu in den letzten Jahren ergriffen hat, um  die Produktion des Unternehmens und die Lieferketten nachhaltiger zu gestalten. Nachhaltigkeit in allen Produktionsbereichen, aber auch in der Beschaffung, haben einen hohen Stellenwert für Outokumpu und sind ein Kernelement der Unternehmensstrategie.

Dazu Paul Schlimgen, SVP Customer Experience, Digital Sales & Global Marketing:

„Der Edelstahl, den Outokumpu produziert, besteht zu mehr als 90 Prozent aus recyceltem Stahlschrott – was dazu beiträgt, den Bedarf an primären Rohstoffen zu minimieren. Schon heute ist der CO2-Fußabdruck des Unternehmens 70 Prozent niedriger als der globale Branchendurchschnitt. Und im letzten Jahr hat sich Outokumpu zum 1,5 Grad Klimaziel der Science Based Targets Initiative (SBTi) verpflichtet und ist derzeit der einzige Edelstahlhersteller, der sich zu diesen ambitionierten CO2-Reduktionen bekannt hat.“

 

Die Zukunft des Standorts Krefeld

Zudem sprach die Runde über Fragen rund um die Weiterentwicklung des Standorts Krefeld. Hier entsteht derzeit eine neue Produktionsanlage, mit der Edelstahlschrott, der bei der Produktion im Krefelder Werk anfällt, eingeschmolzen und zu hochwertigem Edelstahlpulver weiterverarbeitet wird. Ein Rohstoff, der im wachsenden Segment des metallischen 3D-Drucks (Additive Fertigung) Anwendung findet. Mit dem Aufbau dieser Anlage entstehen 14 neue Arbeitsplätze am Standort Krefeld. Gemessen an der Gesamtbelegschaft ist dies nur ein kleiner Zuwachs. Doch mit dem neuen Geschäftsfeld erweitert Outokumpu seinen bereits breit gefächerten Kundenstamm. Erfahrungsgemäß bildet dies ein gutes Fundament in einem so volatilen Umfeld wie dem Edelstahlmarkt.

„Wenn wir über Nachhaltigkeit sprechen, geht es vielfach um Umwelt, Klima und Lieferketten. Doch für uns geht es bei Nachhaltigkeit auch um die Menschen – im Unternehmen, aber auch bei unseren Partnern und in unserer Nachbarschaft. Deshalb ist uns der Dialog auf lokaler Ebene so wichtig“, sagt Hasim Cantürk, Vorsitzender des Krefelder und des Gesamtbetriebsrats. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das, was Outokumpu ausmacht. Wir möchten auch junge Leute für Edelstahl und Outokumpu begeistern und vor allem weibliche Nachwuchskräfte für die technischen Berufe in unserem Unternehmen gewinnen. Die Förderung von Diversität und Inklusion ist uns sehr wichtig.“

Outokumpu hat in Krefeld eine seiner zwei Ausbildungswerkstätten, in denen neben eigenen Auszubildenden auch Auszubildende anderer Unternehmen unterrichtet werden. Aktuell hat Outokumpu am Standort Krefeld 37 eigene technische Auszubildende, 15 neue kommen im September hinzu. Das Unternehmen übernimmt sie in der Regel nach ihrer Ausbildung dauerhaft.

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