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Spatenstich bei thyssenkrupp für Recyclingrohstoff-Aufbereitungsanlage

Am Recyclingstandort im Duisburger Binnenhafen erfolgte in dieser Woche der Spatenstich für den Bau einer Stahlschrott-Aufbereitungsanlage durch die TSR Recycling GmbH. Die Aufbereitungsanlage ist Teil des vom Land NRW mit 6,4 Mio. € geförderten REDERS-Projektes (Reduzierte CO2-Emissionen durch Erhöhung der Recyclingquote bei der Stahlherstellung), welches durch den Aufbau eines Recyclingzentrums für Stahlschrotte einen weiteren Schritt […]

von | 21.04.22

Am Recyclingstandort im Duisburger Binnenhafen erfolgte in dieser Woche der Spatenstich für den Bau einer Stahlschrott-Aufbereitungsanlage durch die TSR Recycling GmbH. Die Aufbereitungsanlage ist Teil des vom Land NRW mit 6,4 Mio. € geförderten REDERS-Projektes (Reduzierte CO2-Emissionen durch Erhöhung der Recyclingquote bei der Stahlherstellung), welches durch den Aufbau eines Recyclingzentrums für Stahlschrotte einen weiteren Schritt zur Senkung der CO2-Emissionen in der Stahlindustrie markiert. Projektpartner in dieser Offensive der Kreislaufwirtschaft zur Ressourcenschonung sind neben TSR und thyssenkrupp Steel die Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH sowie das VDEh Betriebsforschungsinstitut. Durch Einsatz innovativer Verfahren soll die Aufbereitungsanlage einen hochwertigen Recyclingrohstoff (TSR40) produzieren, der für den Einsatz in den Duisburger Hochöfen von thyssenkrupp Steel vorgesehen ist.

 

Stahlschrott ist unverzichtbarer Rohstoff für die Kreislaufwirtschaft

Das Recycling zur Rückgewinnung wertvoller Inhaltsstoffe ist ein essenzieller Faktor bei der Rohstoffbereitstellung für die Grundstoffindustrie. Vor allem Stahlschrotte, die zu über 95% einer erneuten Verwendung zugeführt werden, sind bei der Produktion von Rohstahl von großer Bedeutung. Gerade am Wirtschaftsstandort NRW ist das Metallrecycling für die Stahlindustrie ein Hebel sowohl zur Ressourcenschonung als auch zur Senkung der CO2-Emissionen. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

„Der Umbau zur zukunftsfesten und klimafreundlichen Industrie von morgen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Auf dem Weg dorthin müssen wir die Stärken einzelner Branchen zusammenbringen und gemeinsame Potenziale nutzbar machen. Der enge Schulterschluss der nordrhein-westfälischen Stahl- und Recyclingbranche im Projekt REDERS zeigt, wie das am traditionsreichen Standort Duisburg gelingen kann. Ich bin davon überzeugt, dass das Vorhaben wegweisend für die gesamte Branche sein wird.“

Nachweisbare CO2-Minderung durch zertifizierten Recyclingansatz

Mit dem Einsatz dieses speziell aufbereiteten Schrottproduktes wird gleichzeitig eine Senkung der CO2– Emissionen erzielt. Neben der langfristigen Transformation der Produktionsprozesse zur klimaneutralen Stahlerzeugung kann also durch eine Erhöhung der Recyclingquote sehr kurzfristig eine Minderung der CO2-Emissionen erzielt werden. Durch den Einsatz eines Recyclingprodukts im Hochofen wird eine Absenkung der CO2-Intensität von 2,1 Tonnen auf 0,75 Tonnen bilanziell erzielt und ausgewiesen. Die Aufbereitungsanlage von TSR wird zukünftig dazu beitragen, die bluemint® Steel-Produktfamilie durch Bereitstellung eines hochwertigen Recyclingproduktes zu unterstützen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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