Das Unternehmen hat sich der Science-Based-Targets-Initiative (SBTi) angeschlossen und damit den Prozess zur Validierung seiner Klimaziele eingeleitet. Mit diesem Engagement stellt sich die Gießerei nicht nur ihrer Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz, sondern sichert auch langfristig ihren Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Als eine der weltweit größten Handformgießereien setzt sie damit ein klares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft in der energieintensiven Industrie.
Der Klimawandel stellt Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen. Besonders für energieintensive Branchen wie die Gießereiindustrie ist es essenziell, frühzeitig auf nachhaltige Lösungen zu setzen. Die Science-Based-Targets-Initiative unterstützt Unternehmen dabei, wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionsziele zu formulieren, die mit den Pariser Klimazielen im Einklang stehen. Sie wurde 2015 als Partnerschaft des Carbon Disclosure Project (CDP), des UN Global Compact, des World Resources Institute (WRI) und des WWF gegründet. Durch die Teilnahme an der SBTi signalisiert die Siempelkamp Giesserei, dass sie sich aktiv an dieser Transformation beteiligt und ihr Geschäftsmodell an den Anforderungen einer klimafreundlichen Wirtschaft ausrichtet.
„Mit unserem SBTi-Commitment zeigen wir nicht nur unser Engagement für den Klimaschutz, sondern stärken auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens. Die Kunden erwarten zunehmend nachhaltige Produktionsprozesse – und wir nehmen diese Verantwortung ernst. Gleichzeitig tragen wir mit dieser Weichenstellung zur langfristigen Sicherung unseres Standorts und der Arbeitsplätze bei“,
erklärt Dr. Georg Geier, Geschäftsführer der Siempelkamp Giesserei.
Die Entscheidung für SBTi unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens und seine Vorreiterrolle in der Branche. Die Gießerei will nicht nur ihre eigenen Emissionen reduzieren, sondern auch zur nachhaltigen Transformation der gesamten Industrie beitragen.
Mit dem im März erfolgten Commitment hat die Siempelkamp Giesserei die erste Phase dieses Prozesses abgeschlossen. Als nächster Schritt steht nun die wissenschaftliche Prüfung der Klimaziele durch die SBTi an. Dazu gehört die detaillierte Analyse der Treibhausgasbilanz sowie die Validierung des Maßnahmenplans zur Emissionsreduktion.
Die Siempelkamp Giesserei setzt mit diesem Engagement ein starkes Zeichen: Klimaschutz und industrielle Produktion sind vereinbar – und Unternehmen, die sich frühzeitig den Herausforderungen der Zukunft stellen, sichern sich entscheidende Vorteile in einem sich wandelnden Markt.
(Quelle: Siempelkamp)









