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Outokumpu beliefert Siemens mit nachhaltigem Edelstahl

Der finnische Werkstoffkonzern Outokumpu und das deutsche Technologieunternehmen Siemens kooperieren bei der Reduktion von CO2-Emissionen in Mittelspannungsschaltanlagen.

von | 20.12.23

Heikki Malinen, Präsident und CEO von Outokumpu, und Mark Backhaus, Werksleiter im Frankfurter Schaltanlagenwerk von Siemens
©Outokumpu

20. Dezember 2023 | Der finnische Werkstoffkonzern Outokumpu und das deutsche Technologieunternehmen Siemens kooperieren bei der Reduktion von CO2-Emissionen in Mittelspannungsschaltanlagen. Die beiden Unternehmen haben sich auf die ersten Lieferungen des nahezu klimaneutralen Edelstahls Circle Green® geeinigt.

Angesichts des dringenden Bedarfs an Dekarbonisierung und erhöhter Elektrifizierung, setzt sich Siemens dafür ein, nachhaltigen Edelstahl für Mittelspannungsschaltanlagen in Schaltschränken von Windturbinen zu verwenden. Die Zusammenarbeit soll beide Unternehmen dabei unterstützen, ihre ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

„Industrien auf der ganzen Welt versuchen, CO2-Emissionen zu reduzieren, um ihre ambitionierten Netto-Null-Ziele zu erreichen – nachhaltiger Stahl bietet dabei ein großes Potenzial. Mit Outokumpu haben wir einen Anbieter gefunden, der bemüht ist, die industrielle Dekarbonisierung in der Edelstahlproduktion zu beschleunigen“, sagte Stephan May, CEO Electrification and Automation bei Siemens Smart Infrastructure.

Niklas Wass, Präsident der Geschäftseinheit Stainless Europe bei Outokumpu, verweist auf die Bedeutung von nachhaltigem Edelstahl. Er sei entscheidend für den steigenden Energiebedarf und die Zukunft umweltfreundlicher Lösungen:

„Indem wir heute auf erneuerbare Energien umstellen und in CO2-arme Technologien und Materialien investieren, können wir aktiv gegen den Klimawandel vorgehen. Unser Vorzeige-Klimaprodukt, Circle Green, ermöglicht den Übergang zu grüner Energie und bietet eine echte Chance, verschiedene Branchen zu transformieren. Wir sind stolz darauf, uns mit Siemens zusammenzutun und gemeinsam den Weg in eine emissionsarme Zukunft zu gehen”, so Wass.

Großes Potenzial zur Emissionsreduktion mit nahezu klimaneutralem Edelstahl

Um bei der Circle Green-Produktion den niedrigen CO2-Fußabdruck zu erreichen, verwendet Outokumpu zu 100 % Strom aus kohlenstoffarmer Erzeugung. Außerdem setzt das Unternehmen dabei auf CO2-arme Rohstoffe wie recycelten Stahl und neu konzipierte Produktionsprozesse. Circle Green® hat einen bis zu 93 % niedrigeren CO2-Fußabdruck als der Branchendurchschnitt*.

Wenn Edelstahl weltweit ausschließlich mit denselben Methoden wie bei der Circle Green-Produktion hergestellt würde, könnte dies die globalen CO2-Emissionen der gesamten Edelstahl-Wertschöpfungskette um 364 Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren.

*) Durchschnittliche weltweite CO2-Emissionen (2023): 7 kg CO2e pro kg rostfreiem Stahl (Berechnung von Outokumpu basierend auf Daten von CRU und Worldstainless). CO2-Emissionen von Outokumpu Circle Green: bis zu 0,5 kg CO2e pro kg rostfreiem Stahl.

 

Über Outokumpu

Ursprünglich ein Kupferunternehmen, expandierte Outokumpu und baute die Edelstahlsparte aus. Mit dem Kauf von thyssenKrupps Edelstahlsparte Inoxum im Januar 2012 entwickelte sich das Unternehmen schließlich zum größten Edelstahlproduzenten Europas. Outokumpu beschäftigt etwa 8.500 Fachkräfte in fast 30 Ländern, mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland, und ist an der Börse Nasdaq Helsinki gelistet.

Über Siemens

Die Siemens AG ist ein führendes Technologieunternehmen, das sich auf Industrie, Infrastruktur, Verkehr und Gesundheitswesen konzentriert. Im Geschäftsjahr 2023, das am 30. September 2023 endete, erwirtschaftete die Siemens-Gruppe einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 8,5 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 320.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz von Siemens Smart Infrastructure befindet sich in Zug in der Schweiz.

 

(Quelle: Outokumpu/2023)

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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