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Konjunkturlage der Stahl- und Metallverarbeitenden Industrien

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Autor: Sarah Holtkamp-Ullrich

Konjunkturlage der Stahl- und Metallverarbeitenden Industrien
Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer WSM (Quelle: WSM)

Aufholprozess mit angezogener Bremse

  • Lichtschimmer: zweistelliges Produktionswachstum
  • Hemmschuhe: Kostenexplosion bei Material, Energie, Logistik und Klimaschutz
  • WSM-Forderung: politische Unterstützung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

„Die mittelständischen Industrien sehen einen Lichtschimmer am Horizont. Mehr aber auch nicht – die Kosten belasten zu sehr.“

So bewertet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) die konjunkturelle Lage angesichts der jüngsten vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Sie zeigen für 2021 beim Produktionswachstum ein Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zu 2020 – aber auch ein Minus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr. Ob insbesondere die gebeutelten Automobilzulieferer bald weitere Punkte gutmachen können, ist – neben der Überwindung der Lieferengpässe – eine Kostenfrage: Steigende Material-, Energie- und Logistikbelastungen sowie wachsende Klimaschutzanforderungen bremsen den Aufholprozess ab.

„Wir brauchen hier dringend politische Unterstützung, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der verarbeitenden Branchen und ihre Arbeitsplätze zu erhalten“, fordert daher der WSM.