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Dillinger verbessert Hochofenkühlung

Dillinger hat bei der SMS group neue Gusseisen-Staves von Paul Wurth sowie eine Reihe von Kupfer-Staves für Hochofen 5 mit einer Jahresproduktionsmenge von rund 2,5 Millionen Tonnen Roheisen bestellt.

von | 06.02.26

Rogesa Hochofen bei Nacht. (Quelle: Dillinger)

Das Ausrüstungspaket soll die bestehenden Kupfer-Staves ersetzen und ist perfekt auf das strategische Ziel von Dillinger abgestimmt, die Dauer der Hochofenreise zu verlängern.

Gusseisen-Staves werden im oberen Bereich des Hochofens eingesetzt. Dort sorgen sie für eine effiziente und langlebige Kühlung, schützen den Hochofenpanzer vor thermischen Belastungen und optimieren die Produktionseffizienz.

Die Entscheidung für Gusseisen-Staves wurde in erster Linie getroffen, um die anfänglichen Investitionskosten mit der erwarteten Lebensdauer des Systems in Einklang zu bringen. Die bestehenden Paul-Wurth-Kupfer-Staves aus dem Jahr 2010 erreichten eine Lebensdauer von 16 Jahren. Die neu hergestellten Paul-Wurth-Gusseisen-Staves erfüllen die Anforderungen des Kunden in jeder Hinsicht.

„Wir schätzen das anhaltende Vertrauen und die langjährige Zusammenarbeit mit Dillingen. Die Umstellung auf überwiegend Gusseisen-Staves ist eine pragmatische Entscheidung, um die Anforderungen an den Lebenszyklus und die Budgetzwänge in Einklang zu bringen. Unser Team konzentriert sich darauf, den vereinbarten Umfang termingerecht zu liefern und eine reibungslose Installation während der geplanten Stilllegung im Sommer 2026 zu unterstützen“,

so Lutwin Franziskus, Projektleiter bei SMS.

„SMS group hat sich erneut als zuverlässiger Partner für Dillingen erwiesen. Ihre schnellere Reaktion und die Fähigkeit, unsere Anforderungen termingerecht zu erfüllen, waren die ausschlaggebenden Faktoren für unsere Entscheidung“,

erklärte Jürgen Hochhaus, Betriebsleiter Hochofen.

(Quelle: SMS group)

 

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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