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ArcelorMittal und Van Leeuwen bieten Stahlrohre mit bis zu 75 % CO2-Einsparung

Die Van Leeuwen Pipe and Tube Group und ArcelorMittal Europe – Tubular Products bieten Stahlrohre mit niedrigen Kohlenstoffemissionen an, die es Unternehmen der Bau- und Maschinenbauindustrie ermöglichen, den CO2-Fußabdruck als Teil ihrer Scope-3-Emissionen zu reduzieren, der in den von ihnen gekauften Produkten integriert ist. Die recycelten und nachhaltig gefertigten XCarb®-Stahlrohre, die von ArcelorMittal hergestellt und […]

von | 02.08.23

Der erste Lkw mit XCarb®-Stahlrohren rollte auf das Firmengelände von van Leeuwen.
Foto: ArcelorMittal

Die Van Leeuwen Pipe and Tube Group und ArcelorMittal Europe – Tubular Products bieten Stahlrohre mit niedrigen Kohlenstoffemissionen an, die es Unternehmen der Bau- und Maschinenbauindustrie ermöglichen, den CO2-Fußabdruck als Teil ihrer Scope-3-Emissionen zu reduzieren, der in den von ihnen gekauften Produkten integriert ist.

Die recycelten und nachhaltig gefertigten XCarb®-Stahlrohre, die von ArcelorMittal hergestellt und von der Van Leeuwen Pipe and Tube Group vertrieben werden, können Unternehmen dabei helfen, im Vergleich zu konventionell hergestellten Stahlrohren die CO2-Emissionen bis zu 75 Prozent zu verringern.

Recycelter XCarb®-Stahl

Die Rohre werden aus recyceltem und nachhaltig gefertigtem XCarb®-Stahl hergestellt, der in einem Elektrolichtbogenofen (EAF) unter Verwendung eines hohen Anteils an Schrott und 100 Prozent erneuerbarem Strom für den EAF gefertigt wird. Der verwendete Strom stammt aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne und wird über einen anerkannten Herkunftsgarantieplan geliefert. Diese Stahlrohre sind die ersten auf dem Markt, die eine so deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen ermöglichen und eine Umweltproduktdeklaration (EPD) haben, um den Kunden volle Datentransparenz zu bieten.

Van Leeuwens Klimamaßnahmen

Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Ziele von Van Leeuwen in Bezug auf Klimamaßnahmen. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, seinen CO2-Fußabdruck in der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren und zu verringern. Außerdem kooperiert es mit Zulieferern, um Rohre mit einem niedrigen Kohlenstoffanteil herzustellen und zu vertreiben.

Am Hauptsitz von Van Leeuwen in Zwijndrecht erfolgte der Startschuss der Kooperation beider Unternehmen. Im Beisein der Mitarbeitenden traf der Lkw mit der ersten Lieferung von Stahlrohren mit niedrigen Kohlenstoffemissionen ein.

Der Leiter der Geschäftsentwicklung von ArcelorMittal Europe – Tubular Products, Adrian Alecu, erklärte: „Es ist uns eine Freude, eng mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und die Anstrengungen gemeinsam anzugehen, um unser gemeinsames Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen“. Ich möchte Van Leeuwen für ihr Vertrauen und für das Engagement danken, das sie beim Vertrieb von Strukturhohlprofilen mit niedrigen CO2-Emissionen aus recyceltem und nachhaltig gefertigtem XCarb®-Stahl entgegengebracht haben.“

Steven Ruijters, Geschäftsführer der niederländischen Van Leeuwen-Unternehmen, sagte: „Als führendes Unternehmen in der Industrie, nimmt Van Leeuwen seine Verantwortung, die Nachhaltigkeit zu verbessern, und seinen Kunden zu ermöglichen, das Gleiche zu tun, sehr ernst. Es ist unser Ziel, der nachhaltigste Rohrhersteller in unserer Industrie zu sein. Deshalb arbeiten wir mit starken Partnern wie ArcelorMittal zusammen, um Rohre auf dem Markt anzubieten, die einen niedrigen CO2-Fußabdruck haben.“

Einsetzungsgebiete

Stahlrohre werden in verschiedenen strukturellen Anwendungen wie Gebäuderahmen und Sprinkleranlagen, Solarkonstruktionen, Windmühlen, Gerüsten oder Maschinen eingesetzt. ArcelorMittal Europe – Tubular Products ist der größte Hersteller von Stahlrohren, produziert an 15 Standorten in Europa und steht an der Seite seiner Kunden, um an diesem Wandel teilzunehmen. Zu den 15 Standorten gehört unter anderem die Schwarzwälder Röhrenwerk GmbH (SRW) in Altensteig.

 

(Quelle: ArcelorMittal)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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