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Thyssenkrupp will bis 2050 klimaneutral sein

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Autor: Redaktion

Thyssenkrupp will bis 2050 klimaneutral sein

Thyssenkrupp CEO Guido Kerkhoff: „Die Bedrohungen durch den Klimawandel gehen uns alle an. Als weltweit tätiges Industrieunternehmen haben wir einen besonders großen Hebel, mit ressourcenschonenden Produkten und Prozessen Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Dafür wurden wir in den vergangen Jahren mehrfach ausgezeichnet. Jetzt geben wir uns klare Ziele für 2030 bzw. 2050, das ist der nächste logische Schritt.“ Die Nichtregierungsorganisation CDP hatte thyssenkrupp im Februar zum dritten Mal in Folge als eines der besten Unternehmen weltweit im Klimaschutz ausgezeichnet und dabei bewertet, ob Unternehmen eine schlüssige Strategie formulieren, wie sie ihre eigene Klimabilanz, aber auch die ihrer Kunden und Zulieferer weiter verbessern können.
Thyssenkrupp wurde dabei erneut mit der höchsten Note bewertet und in der globalen „A List“ geführt. Die Liste umfasst weltweit etwa 130 Unternehmen und nur fünf DAX-Konzerne. Die jetzt bekannt gegebenen Ziele umfassen die eigene Produktion, die eingekaufte Energie sowie die Produkte von thyssenkrupp. In der Stahlproduktion verfolgt thyssenkrupp beispielsweise derzeit zwei Ansätze, um CO2 Emissionen zu reduzieren: Auf der einen Seite das Projekt Carbon2Chem, bei dem man von einer großtechnischen Verfügbarkeit noch vor 2030 ausgeht. Hinzu kommt die so genannte Wasserstoffroute, die bis 2050 ihre volle Wirksamkeit entfalten soll und den größten Beitrag zur direkten Vermeidung von CO2 leisten soll. Carbon2Chem wandelt die Hüttengase genannten Stahlwerksemissionen in werthaltige Chemikalien um, einschließlich des enthaltenen CO2. Bei der Wasserstoffroute setzt Thyssenkrupp langfristig auf die Nutzung von „grünem“ Wasserstoff statt Kohle als Reduktionsmittel, so dass bei der Stahlerzeugung erst gar kein CO2 entsteht. Die Technologien werden vom Bund beziehungsweise vom Land NRW gefördert.