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ABP Induction liefert Tiegelofen an Eickhoff Gießerei

Eine Modernisierung in einem so dicht besiedelten Raum wie dem Ruhrgebiet ist immer eine Herausforderung. Dass ABP Induction dieser gewachsen ist, zeigt jetzt eine Auftragsvergabe der Eickhoff Gießerei GmbH aus Bochum: Der Auftrag umfasst den Austausch vorhandener, in Bezug auf Sicherheitstechnik technisch veralteter ABB 1,5 t MF-Tiegelofen durch einen neuen 2 t MF-Tiegelofen vom Typ ABP FS 20 mit stärkerer Leistung (1.000 kW statt 790 kW).

von | 24.06.20

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Dazu kommt eine Ofenwaage und Kühlanlage samt Luft-/Wasser-Kühler sowie der Schmelzprozessor Prodapt® Advanced; er berechnet den Energiebedarf entsprechend dem Ofeninhalt und steuert automatisch die Energieversorgung für den Schmelz- und Warmhaltebetrieb. Eickhoff wird diese Konfiguration nutzen für das Schmelzen von verschiedensten Eisen- und Stahllegierungen (GJL, GJS, Stahlguss, ADI, verschleißfestes Gusseisen Ni-HARD, GX und austenitisches Gusseisen Ni-Resist). Eickhoff ist ein global tätiges Familienunternehmen, das seit seiner Gründung 1864 in Bochum verwurzelt ist. Das Unternehmen stellt Maschinen und Getriebe her, die sich weltweit unter extremen Bedingungen bewähren müssen, ob unter Tage im Bergbau oder in 100 m Höhe als Windkraftgetriebe. Eickhoff befindet sich im Bochumer Süden, im Stadtteil Wiemelhausen. „Das Unternehmen ist in einem dicht besiedelten Raum zu Hause. Jetzt stand am traditionsreichen Standort eine Modernisierung an – das ermöglichen wir mit unserer besonderen Konzeption der Austauschanlage“, erklärt Projektleiter Lutz Walther den Anspruch dieses Projekts. Es ging darum, einen größeren Ofen mit höherer Leistung in einem sehr begrenzten Bauraum unterzubringen. „Das erreichen wir durch eine kompakte Ausführung aller Aggregate und einen konsequenten Einsatz von Wasserkühlung; dies gilt auch für den Stromrichtertransformator“, erklärt der Experte. Die Projektarbeit überzeugte den Kunden. Auch das sorgfältige Sicherheitskonzept, u. a. mit einer automatischen Test Baderdung und einem neuen Konzept für die Erdschlussüberwachung an Tiegelöfen, war ein entscheidendes Element. Die ABP-Experten haben außerdem die Möglichkeit zur effizienten Abwärmenutzung integriert. „Dazu kommt natürlich unser offenes Konzept für neue Digitalisierungslösungen für die Gießereiindustrie – ein großes Potenzial für die Zukunft.“ Ein wichtiger Entscheidungsgrund für den Kunden war auch die Realisierung einer schnellstmöglichen Lieferzeit. „Die Auftragsvergabe erfolgte Ende November 2019. Das Engineering fand im Dezember statt. Die Montage war geplant für kurz nach Ostern, so dass jetzt die Inbetriebnahme erfolgen kann“, erklärt Lutz Walther. (Quelle: ABP Induction Systems GmbH)

Dazu kommt eine Ofenwaage und Kühlanlage samt Luft-/Wasser-Kühler sowie der Schmelzprozessor Prodapt® Advanced; er berechnet den Energiebedarf entsprechend dem Ofeninhalt und steuert automatisch die Energieversorgung für den Schmelz- und Warmhaltebetrieb. Eickhoff wird diese Konfiguration nutzen für das Schmelzen von verschiedensten Eisen- und Stahllegierungen (GJL, GJS, Stahlguss, ADI, verschleißfestes Gusseisen Ni-HARD, GX und austenitisches Gusseisen Ni-Resist).

Eickhoff ist ein global tätiges Familienunternehmen, das seit seiner Gründung 1864 in Bochum verwurzelt ist. Das Unternehmen stellt Maschinen und Getriebe her, die sich weltweit unter extremen Bedingungen bewähren müssen, ob unter Tage im Bergbau oder in 100 m Höhe als Windkraftgetriebe. Eickhoff befindet sich im Bochumer Süden, im Stadtteil Wiemelhausen.

„Das Unternehmen ist in einem dicht besiedelten Raum zu Hause. Jetzt stand am traditionsreichen Standort eine Modernisierung an – das ermöglichen wir mit unserer besonderen Konzeption der Austauschanlage“, erklärt Projektleiter Lutz Walther den Anspruch dieses Projekts.

Es ging darum, einen größeren Ofen mit höherer Leistung in einem sehr begrenzten Bauraum unterzubringen.

„Das erreichen wir durch eine kompakte Ausführung aller Aggregate und einen konsequenten Einsatz von Wasserkühlung; dies gilt auch für den Stromrichtertransformator“, erklärt der Experte.

Die Projektarbeit überzeugte den Kunden. Auch das sorgfältige Sicherheitskonzept, u. a. mit einer automatischen Test Baderdung und einem neuen Konzept für die Erdschlussüberwachung an Tiegelöfen, war ein entscheidendes Element. Die ABP-Experten haben außerdem die Möglichkeit zur effizienten Abwärmenutzung integriert. „Dazu kommt natürlich unser offenes Konzept für neue Digitalisierungslösungen für die Gießereiindustrie – ein großes Potenzial für die Zukunft.“

Ein wichtiger Entscheidungsgrund für den Kunden war auch die Realisierung einer schnellstmöglichen Lieferzeit. „Die Auftragsvergabe erfolgte Ende November 2019. Das Engineering fand im Dezember statt. Die Montage war geplant für kurz nach Ostern, so dass jetzt die Inbetriebnahme erfolgen kann“, erklärt Lutz Walther.
(Quelle: ABP Induction Systems GmbH)

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