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Otto Junker liefert Induktionsofen mit Overhead-Quertransport nach Rumänien

UAC, ein Anbieter für Hard-Alloy-Strangpressprofile zertifiziert nach den aktuellen Standards, hat Otto Junker beauftragt einen Induktionsofen mit Overhead-Quertransport für das neue Werk in Rumänien in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Baia Mare zu liefern. Dort werden künftig gepresste Aluminiumrohre und Titanprofile für die Luft- und Raumfahrt hergestellt. Die Inbetriebsetzung der Erwärmungsanlage ist für Anfang 2020 geplant.

von | 20.01.20

Universal Alloy Corperation, einer der führenden Anbieter für Hard-Alloy-Strangpressprofile mit internationaler Ausrichtung, zertifiziert nach den strengen NADCAP, AS9100, ISO und PART 21 POA – Normen, erweitert seine Kapazitäten um ein weiteres Werk in Rumänien. Dieses wird in unmittelbarer Nähe zum rumänischen internationalen Flughafen Baia Mare und in der Nähe des europäischen Hauptquartieres in Dumbravita/ Maramures errichtet. Dort werden in Zukunft gepresste Aluminiumrohre und Titanprofile u. a. für die Luft- und Raumfahrt hergestellt. Diese Lage wird es UAC zukünftig ermöglichen, nicht nur die montierten Produkte zu liefern, sondern auch Service und Wartungen für Flugzeuge direkt am Flughafen durchzuführen und so die Wertschöpfungskette zu erweitern.
Otto Junker, als erfahrener Lieferant moderner Bolzenanwärmöfen, leistet seinen Beitrag zu dem Projekt. Künftig werden alle Pressbolzen vor der Strangpresse in diesem Werk in einem JuDy-MC (JunkerDynamicHeater®-MultiCoil) erwärmt. Diese moderne Bolzenerwärmung zeichnet sich neben der hohen Temperaturtoleranz, Flexibilität und Zuverlässigkeit durch das energiesparende Design aus.
So wird statt eines herkömmlichen Stahlschmelzschutzrohr ein keramisches Schmelzschutzrohr eingesetzt. Neben einer Energieeinsparung erlaubt dieses auch eine längere Lebensdauer und speichert keine Wärme. Der Bolzen wird vor dem Ofen durch einen Overhead-Manipulator und im Ofen durch ein Tragschalensystem transportiert. Auf diese Weise werden Beschädigungen und Kratzer am Bolzen wirksam vermieden, ebenso fällt kein Aluminium-Abrieb an, der im Ofen anhaften kann und zu Problemen führt.
Durch die Teilung in mehrere unabhängig regelbare Zonen wird ein optimaler Temperaturgradient zum isothermen Strangpressen sichergestellt. Angeschlossen wird die Anlage an einen state-of-the-art IGBT-Umrichter. Dieser bietet sowohl für den Aufheizvorgang als auch aus Gründen der Netzstabilität Vorteile: Der Ofen verhält sich wie an einem einphasigen Netzanschluss, das bedeutet, dass es keine Phasenverschiebung gibt, die zu Temperatureinbrüchen zwischen den Einzelspulen führt. Darüber hinaus ist jede Teilspule der induktiven Bolzenerwärmung stufenlos regelbar, sodass ein besonders feiner Temperaturgradient erzielt wird. Durch den Einsatz eines besonders kurzen, wartungsarmen Feldverlängerers kann der Ofen flexibel mit wechselnden Bolzenlängen gefüllt werden. Durch die optimale Symmetrierung, dem cosφ=0.99 und der Vermeidung jeglicher Spannungsspitzen sind zudem bessere Konditionen des Energieversorgers möglich.
(Quelle: OTTO JUNKER GmbH)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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