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Unitechnik übernimmt Baureihe von Siemens

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Autor: Redaktion

Unitechnik übernimmt Baureihe von Siemens

Die schnelle und einfache Integration der Stromrichterschränke in Neu- und Altanlagen wird durch standardisierte Kommunikationsschnittstellen sichergestellt. Zurzeit bearbeitet Unitechnik die vierte internationale Bestellung für die Schaltschränke aus der ehemaligen Siemens-Baureihe.
Seit mehreren Jahren setzt die Unitechnik Automatisierungs GmbH die Schaltschränke aus der Produktreihe Sinamics DCM Cabinet 6RM80 bei der Realisierung von eigenen Kundenprojekten ein. In enger Zusammenarbeit mit Siemens hat das Unternehmen bereits mehrere Großprojekte mit dieser Technik realisiert. Ob Engineering oder Fertigung: Der Automatisierer setzt alle Prozessschritte intern um.
„Bevor wir die Baureihe übernehmen konnten, mussten wir nachweisen, dass wir die hohen Qualitätsansprüche von Siemens erfüllen. Dazu zählten u. a. die Entwicklung und Fertigung der Schränke sowie die Projektumsetzung innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens“, erklärt Karsten Boldt, Geschäftsführer von Unitechnik. „Mit unserem Know-how aus verschiedenen eigenen Projekten haben wir uns gegen zahlreiche Wettbewerber durchgesetzt.“ Die Komponenten und der komplette Schrank werden in der Software EPLAN P8 dreidimensional konzipiert. Kunden profitieren so von einer detaillierten Vorabansicht des Schrankaufbaus und einer effizienten Projektabwicklung.
Die anschlussfertigen Stromrichterschränke sind keine Produkte von der Stange, sondern projektspezifische Unikate. Für den störungsfreien Betrieb der Schränke sorgt das EMV-Zonenkonzept durch separate Leitungsführungen und eine ausgeklügelte Platzierung der Komponenten. Sensoren im Inneren überwachen die Temperatur in Echtzeit und verhindern Ausfälle durch Überhitzung. Die gute Zugänglichkeit der Einzelkomponenten ermöglicht den schnellen Austausch von elektrischen Bauteilen bei minimalen Stillstandszeiten. Die kompakte und modulare Bauweise erlaubt zudem den einfachen Einbau in Neuanlagen und die schnelle Integration beim Umbau bestehender Anlagen. Standardisierte Kommunikationsschnittstellen gewährleisten ein einfaches Einbinden der Umrichterschränke in Automatisierungslösungen. Die Antriebsschränke können an Drehstromnetzen mit Nennspannungen bis zu 3 AC 950 V betrieben werden und decken in der Grundausführung der 6RA80 Stromrichter einen Leistungsbereich von 6 bis 2.500 kW ab.
Die Antriebslösungen für rotatorische Motorsysteme sind auch in Zukunft vielseitig einsetzbar: „Gemeinsam mit Siemens entwickeln wir die Produktreihe stetig weiter. Mittelfristig lässt sich die Antriebslösung auch in weiteren Bereichen, z. B. für Heizungen und andere Widerstandslasten, verwenden. Außerdem wird die Integration der funktionalen Sicherheit bis Performance-Level e erfolgen“, erklärt Karsten Boldt.
(Quelle: Unitechnik Automatisierungs GmbH)