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ALUMINIUM Business Summit: Beginn einer neuen Ära

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Autor: Redaktion

ALUMINIUM Business Summit: Beginn einer neuen Ära
Foto: ALUMINIUM

08.09.2021. Shaping a new Industrial Era – unter diesem Titel geht am 28. und 29. September 2021 der erste ALUMINIUM Business Summit im Alten Stahlwerk in Düsseldorf über die Bühne. Das neue, hybride Format entstand aus der Zusammenarbeit von ALUMINIUM, Aluminium Deutschland, der CRU Group und European Aluminium. Die Besucher erwartet – vor Ort oder per Live-Stream – ein dichtes Programm mit Expertinnen und Experten, die Aktuelles und Visionäres zu vier zentralen Themen der Branche referieren und diskutieren: Mobilität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Marktentwicklung.

Mobilität: Wohin geht die Reise?

Die Mobilitätswende betrifft Automotive- wie Aluminiumindustrie gleichermaßen. Speaker aus dem Herzen der Automobilindustrie werden beim ALUMINIUM Business Summit Einblicke in das aktuelle Geschehen geben.

Alois Winkler, Projektmanager im Strategischen Einkauf von Audi, erläutert, welche Rolle Aluminium künftig beim Premiumhersteller spielen wird – und welche Überlegungen dahinterstehen. Blanca Lenczowski, Expertin für Materialtechnologie bei Airbus Deutschland, widmet sich der Frage, wie neue, nachhaltige Materialien die Aerospace-Industrie verändern werden. Manuel Kallweit, Head of Economic Intelligence & Economics Department des VDA, spricht über die Antworten der Automobilindustrie auf die disruptiven Entwicklungen, die wir derzeit erleben.

Digitalisierung: Die Transformation stemmen

Der Schub, den die Pandemie der Digitalisierung gegeben hat, wird dazu beitragen, den längst begonnenen Prozess nachhaltig zu beschleunigen – auch und gerade in der Industrie. Den Begriff „Digitalisierung“ der Beliebigkeit zu entreißen, ist eines der Anliegen von André E. Barten, dem CEO von Achenbach Buschhütten. Warum die Themen Lean, Green und Digital eine untrennbare Einheit bilden, wird Barten im Rahmen des Summits näher ausführen.

Mike Goertz, Sales Enterprise Software DACH bei ABB Germany, widmet sich der Frage, wie künstliche Intelligenz helfen kann, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu stemmen. Und wie die Zukunft eines komplett automatisierten Unternehmens aussehen könnte, ist Thema von Jonas Moßler, CEO von SUSI & James.

Nachhaltigkeit: Große Pläne

Eine absolute Querschnittsmaterie ist die Nachhaltigkeit. Ein Thema, um das wohl keiner der Referenten und Diskutanten herumkommen wird. „Die Aluminiumindustrie befindet sich in einer Phase der Transformation. Nachhaltigkeit treibt technologische Entwicklungen in Primär- und Sekundärmärkten, neue Nachfrageanwendungen, Produktentwicklung und Veränderungen in Chinas Position auf den Exportmärkten voran“, sagt Dominic Halahan von CRU.

Der ALUMINIUM Business Summit widmet sich darum auch den Themen Nachhaltigkeit und den internationalen Märkten. Experten wie Serge Gaudin, Director Sustainability & Strategy bei Novelis, zeigen auf, wie recyceltes Aluminium zum Schlüsselfaktor für Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung geworden ist.

Nachhaltigkeits-Experte Carsten Gerhardt von Kearney stellt das „Circular Valley“ vor. Das ist eine Initiative, die in der Metropolregion Rhein-Ruhr ein „Silicon Valley“ für die zirkuläre Wertschöpfung entstehen lassen will.

Kreislaufwirtschaft ist auch das Thema von Claudia Bierth. Die Nachhaltigkeits-Managerin bei Ball Beverage Packaging Europa spricht über die steigende Bedeutung der Aluminiumdose als nachhaltige, zirkuläre Verpackung. Und über ein Thema, das die Branche wohl zunehmend beschäftigen wird: Wie geht man mit Verbund-Verpackungen um, wie schafft man es, die Bestandteile zu trennen, zu rezyklieren und damit wieder zu Bestandteilen gleichwertiger Produkte zu machen?

Märkte: Industriepolitik im Fokus

Nicht zuletzt wird der ALUMINIUM Business Summit auch die Rolle und die Zukunft der europäischen Aluminiumbranche per se thematisieren. „Aluminium ist einer der wichtigsten Werkstoffe für den Übergang Europas zu einer kohlenstoffneutralen und kreislauforientierten Wirtschaft“, sagt Gerd Götz, Director General von European Aluminium. „Unser Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit wird immer wieder durch politische Rahmenbedingungen beeinflusst.“

Beim Summit werden darum die Auswirkungen des CO2-Grenzausgleichs (Carbon Border Adjustment Mechanism) auf die Aluminiumindustrie ebenso im Fokus stehen wie etwa die Rolle von effizienten Rücknahme- und Sortierungsstrukturen zur Erreichung neuer, noch höherer Recyclingziele. Speziell dem Thema CBAM widmet sich Ken Ash, Berater und Visiting Fellow am Institute for International Trade der University of Adelaide.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.aluminium-exhibition.com