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Wärmebehandlung von Stahl: Vergüten

Bauteile und Werkzeuge müssen Eigenschaften aufweisen, die sie für mechanische Beanspruchungen geeignet machen. Ausreichende Härte und Festigkeit erhalten sie durch die Wärmebehandlung. Das Video zeigt den Abhärtevorgang von Stahlbauteilen in der Härterei Reese.

von | 31.01.20

Bauteile und Werkzeuge müssen Eigenschaften aufweisen, die sie für mechanische Beanspruchungen geeignet machen. Ausreichende Härte und Festigkeit erhalten sie durch die Wärmebehandlung. Das Video zeigt den Abhärtevorgang von Stahlbauteilen in der Härterei Reese.
Vergüten bezeichnet ein kombiniertes Wärmebehandlungsverfahren von Stahl. Durch das Härten und Anlassen erhalten Stahlbauteile bestimmte Eigenschaften, um mechanischen Beanspruchungen widerstehen zu können.

Härten

Um den mechanischen Beanspruchungen, wie statischer oder dynamischer Verformung durch Zug, Druck, Biegung, Verschleiß widerstehen zu können, werden Stahlbauteile auf eine Temperatur oberhalb des Umwandlungspunktes von 723°C erhitzt und dann abgeschreckt. Im gehärteten Zustand weist das Bauteil je nach Stahlzusammensetzung eine sehr hohe Härte auf, ist aber gleichzeitig spröde und kann im gehärteten Zustand nicht eingesetzt werden.

Anlassen

Das Anlassen schließt sich unmittelbar dem Härten an. Mit dem Anlassen wird die Härte des Bauteils verringert. Erst die Kombination von Härten und Anlassen erzeugt ein Vergütungsgefüge mit optimierten mechanischen Eigenschaften für den jeweiligen Einsatzfall.

Vergüten bezeichnet ein kombiniertes Wärmebehandlungsverfahren von Stahl. Durch das Härten und Anlassen erhalten Stahlbauteile bestimmte Eigenschaften, um mechanischen Beanspruchungen widerstehen zu können.

Härten

Um den mechanischen Beanspruchungen, wie statischer oder dynamischer Verformung durch Zug, Druck, Biegung, Verschleiß widerstehen zu können, werden Stahlbauteile auf eine Temperatur oberhalb des Umwandlungspunktes von 723°C erhitzt und dann abgeschreckt.
Im gehärteten Zustand weist das Bauteil je nach Stahlzusammensetzung eine sehr hohe Härte auf, ist aber gleichzeitig spröde und kann im gehärteten Zustand nicht eingesetzt werden.

Anlassen

Das Anlassen schließt sich unmittelbar dem Härten an. Mit dem Anlassen wird die Härte des Bauteils verringert. Erst die Kombination von Härten und Anlassen erzeugt ein Vergütungsgefüge mit optimierten mechanischen Eigenschaften für den jeweiligen Einsatzfall.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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