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Wuppermann erweitert Berechnungsmodell für CO2-Fußabdruck und Zertifikatserstellung

Bereits seit dem Jahr 2023 bietet Wuppermann seinen Kunden die Möglichkeit, den CO2-Fußabdruck einzelner Stahlprodukte genau zu berechnen und mittels Zertifikat zu bestätigen. Mit Hilfe einer durch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT überprüften Berechnungsmethodik werden CO2-Emissionen der wichtigsten Vormaterialien Warmband und Zink, des Verzinkungsprozesses selbst, sowie des Transports und der Verpackungen berechnet. Für jede Lieferung werden die CO2-Emissionen individuell pro Position berechnet. Das Ergebnis wird dem Kunden in Form eines Zertifikats übermittelt.

von | 22.07.25

Wuppermann erweitert das Berechnungsmodell für CO2-Fußabdruck und Zertifikatserstellung. (Bildquelle: Wuppermann)
Wuppermann erweitert das Berechnungsmodell für CO2-Fußabdruck und Zertifikatserstellung (Quelle: Wuppermann AG)

Dieses Berechnungsmodell wurde nun um zusätzliche Produkte erweitert, sodass nun für nahezu das gesamte Portfolio von Wuppermann der jeweils individuelle CO2-Fußabdruck eines Produktes bestimmt werden kann. Die Erweiterung des Berechnungsmodells wurde im Jahr 2025 erneut durch das Fraunhofer Institut UMSICHT geprüft und bestätigt.

Nach der Erweiterung umfasst das Berechnungsmodell nun folgende Produktgruppen:

WProtect: Auf das schmelztauchveredelte Stahlband mit Bandbreiten ab 600 mm wird zusätzlich eine Hochleistungsfolie aufgebracht. Der Stahlkern ist dadurch noch besser gegen Korrosion geschützt und bietet einen zuverlässigen und langfristigen Schutz für das Fertigprodukt.
WTopCor: WTopCor steht bei Wuppermann für einen leistungsstarken Korrosionsschutz aus einer Zink-Magnesium-Legierung mit geringem CO2-Ausstoß.
Rohre: Zum Produktportfolio im Bereich Rohre zählen bei Wuppermann schwarze und gebeizte Rohre sowie Rohre mit Zink- oder Zink-Magnesium-Beschichtung mit unterschiedlichen Querschnitten und Durchmessern.
Profile: Wuppermann produziert sowohl gebeizte Profile als auch Profile mit Zink- oder Zink-Magnesium-Beschichtung mit unterschiedlichen Querschnitten.

Berechnung und Methodik

Wuppermann berechnet die CO2-Emissionen für jede Rechnungsposition des Kunden individuell, basierend auf der gelieferten Menge Stahlband und unter Berücksichtigung der individuellen Gewichtsverhältnisse von Stahl zu Zink bzw. Zink-Magnesium sowie der WProtect-Folie. Dabei werden die spezifischen Prozessemissionen der Werke berücksichtigt. Auch die Emissionsfaktoren des Vormaterials (Warmband) auf Basis von EPD (Environmental Product Declaration), PCF (Product Carbon Footprint) oder vergleichbaren Zertifikaten der Hersteller werden herangezogen. Sofern keine spezifischen Emissionsfaktoren vorhanden sind, wird der EU-Durchschnitt zur Berechnung verwendet. Zusätzlich werden die Emissionsfaktoren für Transportmittel (LKW, Zug oder Schiff) und Transportentfernungen des Vormaterials, einschließlich unternehmensinternen Transporten, sowie zum Kunden individuell berechnet.

Zertifikate

Die ausgestellten Zertifikate bieten eine transparente Darstellung der CO2-Emissionen und umfassen folgende Informationen:

  • Emissionen pro Tonne (CFP)
  • Referenzemission des konventionellen Kaltband-Verzinkungsverfahrens und die CO2-Einsparung im Vergleich
  • Gesamtemissionen der bestellten Produkte
  • Einzelne CFP der bestellten Produkte

Niedrig-CO2-Produkt WTopCarb

Ein Großteil der Produkte ist auch als Niedrig-CO2-Produkt WTopCarb erhältlich: WTopCarb steht bei Wuppermann für ein verzinktes Warmband mit physischer Reduzierung des CO2-Fußabdrucks auf einen Wert von weniger als 1 t CO2-eq. / t verzinktem Warmband.

(Quelle: Wuppermann AG)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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