Im Rahmen ihrer Sommertour, die sie zu ausgewählten deutschen Unternehmen führte, informierte sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche über die Transformationsfortschritte der Salzgitter AG. Am 31. Juli 2026 war sie zu Gast beim niedersächsischen Stahlproduzenten und besuchte die SALCOS®-Baustelle. Bei der Führung durch das Stahlwerk wurden die Bundeswirtschaftsministerin und andere Gäste, darunter der niedersächsische Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier und die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (Wahlkreis Wolfenbüttel-Salzgitter-Nordharz), von Gunnar Groebler, dem Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG, und Heike Denecke-Arnold, der Geschäftsführerin der Salzgitter Flachstahl GmbH, begleitet. Zusammen mit Hasan Cakir, dem Vorsitzenden des Konzernbetriebsrates der Salzgitter AG, stellten sie den Gästen aus der Politik die Fortschritte auf dem Weg zum grünen Stahl vor und betonten dabei die Bedeutung von verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Fortsetzung dieses Prozesses.
Nach der Führung über das Werksgelände und der Besichtigung der SALCOS®-Baustelle zeigte sich Katherina Reiche „beeindruckt“ und unterstrich die Bedeutung der Vorreiterrolle der Salzgitter AG in der Stahlindustrie. Dabei würdigte sie einerseits den unternehmerischen Ansatz des Unternehmens und betonte andererseits das gute Zusammenspiel von Politik und Unternehmen bei diesem Transformationsprojekt sowie den Beitrag der Stahlindustrie zur Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft.
Salzgitters Vorstandsvorsitzender Gunnar Groebler bezeichnete den Besuch der Bundeswirtschaftsministerin als „etwas Besonderes und eine Ehre“, und bedankte sich bei dieser Gelegenheit, auch für die Förderung durch Bund und Land für SALCOS®.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Transformationsprojekt mit großer Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen umgesetzt wird“,
sagte Groebler. Er warb dafür, dass die Bundesregierung sich weiter dafür einsetzt, dass es funktionierende regulatorische Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie in Europa und wettbewerbsfähige Energiepreise für energieintensive Industrien in Deutschland gibt.
Das Programm SALCOS® (Salzgitter Low CO₂ Steelmaking) wird vom Bund und dem Land Niedersachsen mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro gefördert. Ziel ist es, die Stahlproduktion in Salzgitter mithilfe von grünem Wasserstoff langfristig weitgehend CO₂-neutral zu gestalten. Im nächsten Jahr wird die erste Ausbaustufe abgeschlossen und der erste grüne Stahl an die Kunden geliefert.
(Quelle: Salzgitter AG)






