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Spitzenwert in 2024: Weißblechverpackungen aus privatem Endverbrauch zu 94,3 Prozent recycelt

Weißblech aus privatem Endverbrauch wurde 2024 in Deutschland zu 94,3 Prozent recycelt.

von | 04.02.26

Weißblech aus privatem Endverbrauch wurde 2024 in Deutschland zu 94,3 Prozent recycelt (Quelle: thyssenkrupp Steel)
Weißblech aus privatem Endverbrauch wurde 2024 in Deutschland zu 94,3 Prozent recycelt (Quelle: thyssenkrupp Steel)

Auch die Recyclingquote für den Gesamtverbrauch von Weißblech erreichte einen Spitzenwert von 92,5 Prozent. Sie liegt bereits seit 2006 stabil um 90 Prozent. Diese Werte ermittelte die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (gvm) in ihrer jüngst veröffentlichten jährlichen Recycling-Bilanz für Verpackungen.

„Weißblech ist eines der führenden Materialien im Bereich der Wiederverwertbarkeit und der Inbegriff für echte Kreislauffähigkeit, denn es kann nahezu 100 Prozent, immer und immer wieder ohne Qualitätsverluste recycelt werden. Damit ist Weißblech ein wichtiger Baustein für eine ressourcenschonende Zukunft“, so Clarissa Odewald, CEO der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, Deutschlands einzigem Hersteller von Weißblech. „Eine Weißblechdose, ein Nockendrehverschluss oder ein Kronenkorken kann nach Gebrauch zu einem neuen, hochwertigen Stahlprodukt recycelt werden – zum Beispiel zu einer Windkraftanlage, einer Autokomponente, einem Fahrradteil oder eben wieder einer Dose.“

Die charakteristischen Eigenschaften von Weißblech erlauben es, Stahl immer wieder von Neuem einzuschmelzen und mit Roheisen aus dem Hochofen zu Rohstahl und danach zu einem neuen Stahlprodukt zu verarbeiten. Der Materialkreislauf ist geschlossen.

Positive Tendenz: Verbraucher entsorgen Weißblechverpackungen korrekt im gelben Sack

Die um 1,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegene Recyclingrate beim privaten Endverbrauch zeigt, dass die korrekte Entsorgung im gelben Sack oder der gelben Tonne zunehmend von den Verbraucherinnen und Verbrauchern verinnerlicht wird. „Das ist eine sehr positive Entwicklung für die Umwelt und ein Weg zur Schonung von Primärressourcen“, so Odewald. „Allerdings dürfen wir uns auf den Ergebnissen nicht ausruhen, sondern sollten weiter an der Verbesserung der Quote arbeiten.“

Bei der Aufklärung der Endverbraucher über Verpackungsmaterialien und Mülltrennung ergänzt thyssenkrupp Rasselstein bereits seit 2021 erfolgreich die Aktivitäten der Dualen Systeme. Über seine Webseite weissblech-kommt-weiter.de und den gleichnamigen Instagramkanal informiert das Unternehmen über die korrekte Entsorgung von Weißblechverpackungen, das Recycling des Verpackungsmaterials und die Verwendung der Lebensmitteldose.

thyssenkrupp Rasselstein trägt selbst dazu bei, den Materialkreislauf effektiv zu schließen, indem das Unternehmen durch eigene Rückführungssysteme – die DWR – Deutsche Gesellschaft für Weißblechrecycling mbH für den privaten und die Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH für den gewerblich/industriellen Sektor – den Wertstoffkreislauf von Verpackungsstahl in Deutschland sichert.

(Quelle: thyssenkrupp Steel)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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