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Erfolgreiche CO₂-Emissionsreduktion: thyssenkrupp Uhde installiert Wasserstoff-Rückgewinnungsanlage für Fertiglobe

thyssenkrupp Uhde hat in der Fertil-Anlage in Ruwais (Vereinigte Arabische Emirate) eine hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungsanlage (Hydrogen Recovery Unit, HRU) erfolgreich in Betrieb genommen.

von | 13.10.25

thyssenkrupp Uhde hat eine hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungsanlage (Hydrogen Recovery Unit, HRU) in in Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate, in Betrieb genommen. (Bildquelle: thyssenkrupp Uhde)
Die Anlage mit einer Produktionskapazität von 2.120 Tonnen Ammoniak pro Tag (MTPD) befindet sich im Besitz von Fertiglobe, einem der weltweit führenden Hersteller und Exporteure von Harnstoff und Ammoniak. Das Unternehmen ist ein Vorreiter im Bereich nachhaltiger Ammoniakproduktion. Der Projektumfang umfasste das Engineering, die Beschaffung sowie die Baustellenüberwachung während der Installation und Inbetriebnahme.
Die modernisierte Wasserstoffrückgewinnungsanlage ermöglicht eine optimierte Rückgewinnung von Wasserstoff aus dem Spülgas der Ammoniaksynthese. Dadurch wird die Rohstoffausnutzung erhöht und die Ammoniakproduktion um bis zu 6 Prozent gesteigert.
thyssenkrupp Uhde hat die Inbetriebnahme der Anlage während des laufenden Betriebs erfolgreich abgeschlossen und dabei ein außergewöhnliches Sicherheitsbewusstsein sowie die Fähigkeit zum Management komplexer Implementierungen unter Beweis gestellt.

Weltweite kohlenstoffarme Ammoniakproduktion und Reduktion von CO2-Emissionen

Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Ammoniakproduktion. Zugleich trägt es erheblich zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen pro Tonne produziertem Ammoniak bei und unterstützt somit das strategische Ziel von Fertiglobe, den CO₂-Fußabdruck zu verringern und die Gesamteffizienz der Anlage zu steigern. Die Installation der neuen Wasserstoffrückgewinnungsanlage sowie der erweiterten Ammoniakrückgewinnungsanlage erfolgte bei vollem Betrieb der Anlage und stellt die hervorragende Koordinations- und Ingenieurskompetenz unter Beweis. Alle Anbindungen wurden im Vorfeld präzise konzipiert und installiert, um eine reibungslose und sichere Integration ohne Unterbrechung der laufenden Produktion zu gewährleisten.
Nadja Håkansson, CEO von thyssenkrupp Uhde:
„Wir sind stolz darauf, zur Steigerung der Ammoniakkapazität von Fertiglobe beitragen zu können. Diese hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungstechnologie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer noch ressourcenschonenderen Produktionsweise. Mit der Bereitstellung innovativer, effizienter und nachhaltiger Lösungen in Verbindung mit unserer Kompetenz in der Umsetzung schaffen wir für unsere Kunden nachhaltige Alternativen und setzen neue Standards bei der CO2-Reduzierung.“
Ahmed El-Hoshy, CEO von Fertiglobe:
„Die neue Wasserstoffrückgewinnungsanlage, die von thyssenkrupp Uhde entworfen und von beiden Unternehmen, thyssenkrupp Uhde und Fertil, erfolgreich in Betrieb genommen wurde, ist ein Meilenstein auf unserem Weg zu unserem Manufacturing Improvement Plan (MIP), der sich auf die Steigerung der Produktion und Energieeffizienz konzentriert. Das Projekt erzielt eine jährliche interne Rendite von über 25 %, steigert die Ammoniakproduktion um bis zu 6 % und reduziert gleichzeitig die CO2-Emissionen. Dieses Projekt entspricht unserem Engagement für nachhaltiges Wachstum. Wir sind dankbar für die reibungslose Zusammenarbeit, die diese Leistung während des laufenden Anlagenbetriebs ermöglicht hat.“

Effiziente Wasserstoff-Rückgewinnung

Die Wasserstoff-Rückgewinnungsanlage nutzt modernste Membrantrenntechnologie, um aus dem Abgas der Ammoniaksynthese möglichst effizient wertvollen Wasserstoff zurückzugewinnen. Damit unterstützt sie Fertiglobe bei dessen Bestrebungen, die Kapazität zu steigern und Düngemittel ressourceneffizient zu produzieren. Zudem trägt sie dazu bei, den Wandel der Branche in einem dynamischen Marktumfeld voranzutreiben.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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