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CO2-Emissionsreduktion: thyssenkrupp Uhde realisiert erfolgreich Wasserstoff-Rückgewinnungsanlage für Fertiglobe

thyssenkrupp Uhde hat eine hochmoderne Wasserstoff-Rückgewinnungsanlage (Hydrogen Recovery Unit, HRU) in der Fertil-Anlage in Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate, erfolgreich in Betrieb genommen.

von | 12.09.25

thyssenkrupp Uhde hat eine hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungsanlage (Hydrogen Recovery Unit, HRU) in der Fertil-Anlage in Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate, erfolgreich in Betrieb genommen (Quelle: thyssenkrupp UHDE)
thyssenkrupp Uhde hat eine hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungsanlage (Hydrogen Recovery Unit, HRU) in der Fertil-Anlage in Ruwais, Vereinigte Arabische Emirate, erfolgreich in Betrieb genommen (Quelle: thyssenkrupp UHDE)

Die Anlage mit einer Produktionskapazität von 2.120 Tonnen Ammoniak pro Tag (MTPD) ist im Besitz von Fertiglobe, einem weltweit führenden Hersteller und Exporteur von Harnstoff und Ammoniak. Fertiglobe ist ein Vorreiter im Bereich nachhaltiger Ammoniakproduktion. Der Projektumfang beinhaltete sowohl das Engineering und die Beschaffung als auch die Baustellenüberwachung während der Installation und Inbetriebnahme.

Die modernisierte Wasserstoffrückgewinnungsanlage ermöglicht eine optimierte Wasserstoffrückgewinnung aus dem Spülgas der Ammoniak-Synthese. Das erhöht die Rohstoffausnutzung und steigert die Ammoniakproduktion um bis zu 6 Prozent. thyssenkrupp Uhde hat die Inbetriebnahme der Anlage während des laufenden Betriebs erfolgreich abgeschlossen und dabei außergewöhnliches Sicherheitsbewusstsein sowie die Fähigkeit zum Management komplexer Implementierungen unter Beweis gestellt.

Weltweite kohlenstoffarme Ammoniakproduktion und Reduktion von CO₂-Emissionen

Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Ammoniakproduktion. Zugleich trägt es erheblich zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen pro Tonne produziertem Ammoniak bei und unterstützt damit das strategische Ziel von Fertiglobe, seinen CO₂-Fußabdruck zu verringern und die Gesamteffizienz der Anlage zu verbessern. Die neue Wasserstoffrückgewinnungsanlage sowie eine erweiterte Ammoniakrückgewinnungsanlage wurden bei vollem Betrieb der Anlage installiert, was die hervorragende Koordinations- und Ingenieurskompetenz unter Beweis stellt. Alle Anbindungen wurden im Vorfeld präzise konzipiert und installiert, um eine reibungslose und sichere Integration ohne Unterbrechung der laufenden Produktion zu gewährleisten.

Nadja Håkansson, CEO von thyssenkrupp Uhde: „Wir sind stolz darauf, zur Steigerung der Ammoniakkapazität von Fertiglobe beitragen zu können. Diese hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungstechnologie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer noch ressourcenschonenderen Produktionsweise. Mit der Bereitstellung innovativer, effizienter und nachhaltiger Lösungen in Verbindung mit unserer Kompetenz in der Umsetzung schaffen wir für unsere Kunden nachhaltige Alternativen und setzen neue Standards bei der CO₂-Reduzierung.“

 

Ahmed El-Hoshy, CEO von Fertiglobe: „Die neue Wasserstoffrückgewinnungsanlage, die von thyssenkrupp Uhde entworfen und von beiden Unternehmen, thyssenkrupp Uhde und Fertil, erfolgreich in Betrieb genommen wurde, ist ein Meilenstein auf unserem Weg zu unserem Manufacturing Improvement Plan (MIP), der sich auf die Steigerung der Produktion und Energieeffizienz konzentriert. Das Projekt erzielt eine jährliche interne Rendite von über 25 %, steigert die Ammoniakproduktion um bis zu 6 % und reduziert gleichzeitig die CO₂-Emissionen. Dieses Projekt entspricht unserem Engagement für nachhaltiges Wachstum. Wir sind dankbar für die reibungslose Zusammenarbeit, die diese Leistung während des laufenden Anlagenbetriebs ermöglicht hat.“

(Quelle: thyssenkrupp UHDE)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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