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ArcelorMittal: Wirtschaftsminister Habeck übergibt Förderbescheid

Juni 2024 | Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hat in Eisenhüttenstadt den nationalen Förderbescheid für das gemeinsame Dekarbonisierungsprojekt der ArcelorMittal-Standorte Bremen und Eisenhüttenstadt an Management und Belegschaft übergeben. Damit ist ein weiterer Schritt zur Transformation der Stahlherstellung in Bremen und Eisenhüttenstadt getan. Förderung durch den Bund Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz […]

von | 04.06.24

Robert Habeck überbrachte dem Management und der Belegschaft von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt den Förderbescheid.
© ArcelorMittal

Juni 2024 | Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hat in Eisenhüttenstadt den nationalen Förderbescheid für das gemeinsame Dekarbonisierungsprojekt der ArcelorMittal-Standorte Bremen und Eisenhüttenstadt an Management und Belegschaft übergeben. Damit ist ein weiterer Schritt zur Transformation der Stahlherstellung in Bremen und Eisenhüttenstadt getan.

Förderung durch den Bund

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben (Gesamtinvestition: rund 2,5 Milliarden Euro) mit einem Betrag von etwa 1,3 Milliarden Euro. Dies beinhaltet eine Kofinanzierung des Landes Bremen von rund 251 Millionen Euro für die Direktreduktionsanlage in Bremen.

Die EU-Kommission hatte im Februar die deutsche Förderung von 1,3 Milliarden Euro genehmigt.

„Heute ist ein wichtiger Tag für unser Unternehmen und die Belegschaften in Bremen und Eisenhüttenstadt. Mit dem nationalen Förderbescheid haben wir einen Teil der Kosten gesichert, die wir für den Bau und Betrieb neuer Anlagen zur Dekarbonisierung brauchen. Mit den Finanzmitteln aus Bremen und vom Bund arbeiten wir hochmotiviert weiter daran, die nächsten Schritte für die Transformation zu gehen.“, so Dr. Thomas Bünger, CEO von ArcelorMittal Flachstahl Deutschland.

Schritte zum CO2-reduzierten Stahl

Das Unternehmen hat bereits Kooperationen und Partnerschaften mit potenziellen Wasserstofflieferanten wie Energieversorger EWE oder Organisationen wie dem Naturschutzbund BUND getroffen, um für die nächsten Schritte notwendige Vorbereitungen zu treffen. Auch an der sozialen Transformation wird intensiv gearbeitet, da mit neuen Anlagen und anderer Produktionstechnologie auch neue Berufe entstehen.

ArcelorMittal beabsichtigt, bis 2030 zwei Hochöfen (je einen in Bremen und in Eisenhüttenstadt) durch Elektrolichtbogenöfen und eine Direktreduktionsanlage zu ersetzen. Die neuen Anlagen sollen perspektivisch grünen Wasserstoff einsetzen, sobald dieser zu international wettbewerbsfähigen Preisen und in ausreichender Menge verfügbar ist. Bis zu 5,8 Millionen Tonnen CO2 könnten dann jährlich eingespart und 3,8 Millionen Tonnen CO2-reduzierter Stahl produziert werden.

International wettbewerbsfähige Energiepreise und ausreichend verfügbare Mengen an grünem Wasserstoff seien aber eine Voraussetzung für ArcelorMittal, um eine positive finale Investitionsentscheidung des Konzerns bis Mitte 2025 zu erreichen und den geplanten Umbau der Stahlherstellung in die Tat umzusetzen. Ebenso werde der Aufbau grüner Leitmärkte – zum Beispiel im Bauwesen und in der Automobilbranche – eine wichtige Rolle spielen, um CO2-reduzierten Stahl wettbewerbsfähig zu machen.

(Quelle: ArcelorMittal)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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