Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz den zweiten Förderaufruf der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) bekanntgegeben. Industrieunternehmen haben nun zwei Monate Zeit, ihre Projektskizzen einzureichen.
Modul 2 der BIK-Förderung richtet sich an Unternehmen aus Industrie, Abfallwirtschaft und dem Bereich Direct Air Capture, die Projekte im Bereich Carbon Capture and Utilization (CCU) sowie Carbon Capture and Storage (CCS) umsetzen möchten. Gefördert werden Vorhaben, die nachweislich zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen.
Das zentrale Bewertungskriterium ist die Fördermitteleffizienz: Geprüft wird, in welchem Verhältnis die bis 2035 eingesparten CO₂-Mengen zu den aufgewendeten Fördergeldern stehen. Dies gilt sowohl für das beantragte Projekt selbst als auch für anschlussfähige Investitionsvorhaben.
Fristen und weitere Informationen
Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 28. Februar 2026. Interessierte Unternehmen finden alle relevanten Informationen, Vorlagen und Eingabehilfen in der Bekanntmachung der Förderrichtlinie auf den Webseiten des Projektträgers Jülich (PtJ).
Parallel läuft auch der zweite Förderaufruf für Modul 1 der BIK, das Investitionen in CO₂-arme Produktionsverfahren unterstützt. Nähere Informationen dazu stellt das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) bereit.
Unterstützung für Antragsteller
Zur Unterstützung von Interessenten bietet der Projektträger Jülich am 26. Januar 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr einen Online-Workshop zum zweiten Förderaufruf an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Kontakt für Rückfragen:
Projektträger Jülich (PtJ) – BIK, Modul 2
E-Mail: ptj-bik@ptj.de
Ansprechpersonen:
- Dr. Heiko Gerhauser, Tel. 02461 61-96830
- Dr. Rena Gradmann, Tel. 030 20199-584









