Generic filters
FS Logoi
Generic filters

Täglicher Informationspunkt: JUMO setzt mit neuem Turm ein leuchtendes Zeichen

Der JUMO-Turm ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Fuldaer Stadtbildes – Orientierungspunkt, Außentemperaturanzeige und Symbol für den Standort zugleich.

von | 18.06.26

Über die reibungslose Montage freuten sich Stephan Möller (JUMO Facility Management), Bernhard Juchheim (JUMO Gesellschafter), Dr. Steffen Hoßfeld (JUMO Geschäftsführer) und Helge Jost (JUMO Projektleiter), von links nach rechts. (Quelle: JUMO)
Über die reibungslose Montage freuten sich Stephan Möller (JUMO Facility Management), Bernhard Juchheim (JUMO Gesellschafter), Dr. Steffen Hoßfeld (JUMO Geschäftsführer) und Helge Jost (JUMO Projektleiter), von links nach rechts. (Quelle: JUMO)

Mit seinem Rückbau Ende April begann ein neuer Abschnitt in seiner Geschichte: Der traditionsreiche Turm musste nach intensiver Prüfung außer Betrieb genommen werden, da eine Instandsetzung nicht mehr möglich war. Mit der nun erfolgten Installation des neuen JUMO-Werbeturms kehrt das Wahrzeichen in moderner Form zurück – leistungsfähiger, digitaler und zukunftsorientierter als je zuvor.

Der Neubau versteht sich als Verbindung von gelebter Tradition und innovativer Technologie und setzt ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung des Standorts Fulda.

„Sportliche“ Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen für das Projekt waren „sportlich“, denn zwischen Projektauftrag und Briefing am 29. Januar sowie der Inbetriebnahme am 12. Juni 2026 (Eröffnungstag des 63. Hessentags in Fulda) standen den Planern lediglich 89 Arbeitstage für die Recherche geeigneter Projektpartner, Ausschreibung, Angebotsbewertung, Beauftragung, Planung, Prüfung sowie Demontage und Montage des JUMO-Werbeturms zur Verfügung.

Der Standort des mehr als 12 m hohen Werbeturms auf einem 5-geschossigen Industriegebäude mit eingeschränkter Erreichbarkeit erfordert sowohl für die Demontage als auch für die Montage ein ausgeklügeltes Konzept hinsichtlich Sicherheit und Höhenzugangstechnik sowie der eng abgestimmten Zusammenarbeit aller beteiligten Gewerke.

Für ein Sonderprojekt dieser Art gibt es keine Systeme und Lösungen von der Stange. Hier kommt es auf das professionelle

Zusammenspiel handverlesener Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und Expertise z. B. in Turmwerbe-/Sonderanlagen, Lichtwerbung, LED-Großdisplaytechnik, Baustatik, Stahl-/Metallbau und Montagelogistik für Außeninstallationen an.

Weiterer Meilenstein der Firmengeschichte

Das Bauprojekt präsentiert sich im aktuellen JUMO Corporate Design und mit energieeffizienter LED-Technik als klares Bekenntnis zum Standort und sichtbares Zeichen für Wachstum und Investition in die Zukunft – und ist ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte.

Das „On-Top“-Highlight ist ein doppelseitiges drehbares Logo: 2 x 17 qm JUMO-Markenzeichen, ausgeführt als doppelseitige Spanntuchanlage, 360-Grad-drehbar und nachts stromsparend mit Hochleistungs-LED gemäß den Lichtrichtlinien der Sternenstadt Fulda ausgeleuchtet – eine handwerkliche und ingenieurtechnische Meisterleistung.

Das rotierende JUMO-Markenzeichen sorgt für Dynamik und zieht die Blicke auf sich – besonders aus der Ferne und entlang viel befahrener Verkehrswege. Hinzu kommt: Die Anzeige der Außentemperatur sowie der Uhrzeit macht den JUMO-Turm zu einem nützlichen Informationspunkt für Anwohner, Passanten, Pendler und die lokale Community.

Aktive, bewegte Inhalte

Die 4 jeweils 6 qm großen LED-Displays ermöglichen es, weg von statischen zu aktiven, bewegten Inhalten zu gehen. Sie können in Echtzeit auf Temperaturwechsel reagieren, zu Feiertagen grüßen oder bei besonderen internen oder externen Events bzw. Aktionen informieren. Durch die Höhe und die rundum sichtbaren Screens (4 LED-Displays) wird JUMO zur weithin sichtbaren Landmarke, die Orientierung bietet.

Das rotierende JUMO-Logo in Verbindung mit der informativen Außentemperaturanzeige auf den Displays generiert nachweislich deutlich mehr visuelle Aufmerksamkeit und Markenpräsenz als beispielsweise klassische Print-Werbetafeln.

Überzeugende Leistung des Projektteams

Stephan Möller (Facility Management / Projektmanagement) bringt es auf den Punkt: „Einen so tief in Fulda verwurzelten Orientierungspunkt technisch runderneuert neu aufzubauen, bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Wir haben das historische Erbe bewahrt, aber das Innenleben komplett in das digitale Zeitalter geholt. Vom drehbaren Logo bis zu den hochpräzisen Großanzeigen für die Außentemperatur steht hier jetzt State-of-the-Art-Technik, die pünktlich zum Hessentag bereit ist. Dieses Projekt konnte dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Firmen Metallwerkstatt Torschl, Feuerstein Baustatik und Dachdecker Müller+Bug – übrigens alle aus der Region – sowie Laumen Lichtwerbung aus Bielefeld in Rekordzeit umgesetzt werden.“

 

Und Helge E. Jost (Globales Marketing / Marketing Management & Projektleitung) resümiert: „Das Projekt „Werbeanlage 2.0“ war ein echter Sprint mit festem Enddatum. Als Projektleiter bin ich gleichermaßen stolz auf das Ergebnis und auf mein großartiges Projektteam. Die erlebte Symbiose aus Leistungsfähigkeit und Leistungswillen war beeindruckend. Für die in kürzester Zeit und unter Termindruck erbrachte Leistung gebührt allen Beteiligten Respekt und Dank. Gemeinsam haben wir ein weithin sichtbares, modernes, neues Wahrzeichen für die Region, kombiniert mit innovativer Werbetechnik und echtem Mehrwert für die Bevölkerung, geschaffen. Das 360-Grad-drehbare JUMO-Markenzeichen symbolisiert dabei auch für kommende Generationen Dynamik, Weitblick und Innovationskraft unseres Unternehmens.“

So schließt sich der Kreis: Der Abbau des alten Turms markierte das Ende eines Kapitels – der neue JUMO-Turm steht nun für den Aufbruch in eine moderne, vernetzte und sichtbare Zukunft. Er bleibt damit das, was er immer war: ein prägendes Wahrzeichen der Domstadt Fulda.

(Quelle: JUMO)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Die ganze Welt der Metallurgie, immer in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Eural Gnutti: why the future of aluminium lies in scrap

Eural Gnutti: why the future of aluminium lies in scrap

International geopolitical tensions are putting pressure on primary aluminium supply chains. The blockade of the Strait of Hormuz is disrupting trade flows from the Persian Gulf region, which accounts for around 9 per cent of global primary aluminium production.

mehr lesen
Neuerscheinung: Automatisierung im Bauwesen

Neuerscheinung: Automatisierung im Bauwesen

Unter dem Titel „Automatisierte Integration von stabförmigen Bewehrungen zur Verstärkung additiv gefertigter Betonbauteile“ ist der neueste Band der Schriftenreihe des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig erschienen.

mehr lesen

Fachinformationen für Sie