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Prof. Dr. techn. Evgeniya Kabliman neue Direktorin am Leibniz-IWT

Prof. Dr. techn. Evgeniya Kabliman verstärkt mit Fokus Digitalisierungstechnik das Führungsteam am Bremer Forschungsinstitut.

von | 23.04.25

Prof. Dr. techn. Evgeniya Kabliman in der Halle am Leibniz-IWT auf dem Campus der Universität Bremen (Quelle: Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien Bremen)
Prof. Dr. techn. Evgeniya Kabliman in der Halle am Leibniz-IWT auf dem Campus der Universität Bremen (Quelle: Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien Bremen)

Erweiterung des Direktoriums am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT: seit dem 1. April ergänzt Prof. Dr. techn. Evgeniya Kabliman das bestehende Führungsteam in Bremen. Frau Kabliman ist zugleich neu berufene Professorin an der Universität Bremen und wird sowohl in der Lehre als auch in der Forschung des Bremer Forschungsinstituts das Thema Digitalisierungstechnik noch stärker als bisher in den Fokus rücken.

Mit Professorin Kabliman gewinnt der Standort Bremen eine interdisziplinär aufgestellte Wissenschaftlerin, die ihren Schwerpunkt im Laufe ihrer wissenschaftlichen Karriere aus der Grundlagenforschung zunehmend in die angewandte Forschung verschoben hat. Dieser praxisnahe Blick soll nun auch in die neue Leitungsposition sowie in die neue Professur einfließen.

Nach ihrem Studium in angewandter Physik und Mathematik promovierte sie 2011 im Bereich Computergestützte Werkstoffwissenschaft an der TU Wien. Anschließend arbeitete sie als Senior Scientist an dem AIT Austrian Institute of Technology and beschäftigte sich dort mit den Themen des Leichtbaus, vor allem mit Fokus auf simulationsunterstützte Technologieentwicklung und thermomechanischer Behandlung von Metallen. Ihre Expertise in der Anwendung maschinellen Lernens in der Werkstoffmodellierung konnte sie seit 2021 dann an der TU München als Gruppenleiterin Materials Computation weiter vertiefen. Nun folgt mit der Professur und der Abteilungsleitung „Digitalisierungstechnik“ in Bremen der nächste Karriereschritt.

Digitalisierungstechnik

Der Bereich Digitalisierungstechnik wird dabei am Leibniz-IWT einen Querschnittsbereich zu den bestehenden Bereichen Werkstofftechnik, Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik und Materialprüfung bilden und sich perspektivisch weiter ausbauen. Bereits jetzt ist „Digitalisierung“ ein Forschungsschwerpunkt am Bremer Institut und so im Bewusstsein entlang der gesamten Prozesskette angelegt, wie der Vorsitzende des Direktoriums, Prof. Rainer Fechte-Heinen, erläutert:

„Von der atomaren Größenskala bis hin zur Bauteilebene, von der mikrostrukturbasiert-physikalischen Simulation bis zur Anwendung künstlicher Intelligenz auf Basis eines modernen Forschungsdatenmanagements bringt sich unser Institut schon heute aktiv an der digitalen Entwicklung der werkstofforientierten Technologien ein. Hierbei bildet unsere große interdisziplinäre experimentelle Expertise eine einzigartige Grundlage. Mit Frau Kabliman gewinnen wir eine Expertin, die in diesem Bereich tiefgreifende Erfahrungen mit Simulation und Modellierung auf allen relevanten Größenskalen sowie von der Grundlagenforschung bis zur praxisnahen Anwendung mitbringt und die unserem Institut hier zu ganz neuen Weiterentwicklungsmöglichkeiten verhelfen wird.“

Mit Blick auf die Lehre wird Prof. Kabliman, wie auch die anderen wissenschaftlichen Direktoren am Leibniz-IWT, die allesamt an der Universität Bremen eine Professur innehaben, ihre Arbeit zum neuen Sommersemester im Fachbereich 4 – Produktionstechnik aufnehmen.

„Bremen ist ein großartiger Standort zum Leben und Arbeiten und ich freue mich sehr auf die ganzen Möglichkeiten, die sich hier bieten! Allein der Bremer Campus, der mein neuer Dreh- und Angelpunkt sein wird, ist so wie er sein sollte: lebendig, vielseitig, voller Austausch und kurzer Wege. Universität, Forschung und Industrie stehen hier in engem regionalem Kontakt, aber zugleich auch internationalem Austausch. Das hat mich begeistert!“ schaut Prof. Evgeniya Kabliman ihrem Neustart entgegen.

(Quelle: Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien Bremen)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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