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OTTO JUNKER steht für Green Furnace Technology

Auf der ALUMINIUM 2026 in Düsseldorf, die vom 6. bis 8. Oktober stattfindet, ist OTTO JUNKER erneut mit einem eigenen Stand (Halle 6, Stand F52) vertreten.

von | 12.08.26

Bandschwebeofen zum Vergüten von Bändern (Quelle: Otto Junker)

Unter dem Motto „Green Furnace Technology“ präsentiert das Unternehmen dort aktuelle Technologien aus mehreren Geschäftsbereichen: von der induktiven Schmelztechnik über die Wärmebehandlung von Walzwerks- und Presswerksprodukten bis hin zum Recycling von Aluminium.

Seit der Gründung im Jahr 1924 hat sich OTTO JUNKER zu einem der führenden Anbieter thermischer Prozesslösungen für die Aluminiumindustrie entwickelt. Ursprünglich aus der Messingverarbeitung entstanden, wurden die firmeneigenen Hochkonvektions- und Induktionsheizsysteme bereits in den 1930er-Jahren an die wachsenden Anforderungen der Aluminiumindustrie angepasst. Heute deckt das Portfolio praktisch die gesamte Prozesskette ab – von flachgewalzten Produkten über Strangpressprodukte und Gießereianwendungen bis hin zum Recycling.

Schmelzen und Recycling: Effizienz über den gesamten Lebenszyklus

Die Wiederverwertbarkeit von Aluminium gilt als einer der wichtigsten Faktoren für eine nachhaltigere Industrie – vorausgesetzt, der Recyclingprozess wird sorgfältig durchgeführt, um die Qualität des Werkstoffs zu erhalten. OTTO JUNKER entwickelt Schmelz- und Recyclinganlagen, die sowohl Primär- als auch Sekundärmaterial mit möglichst geringem Energieeinsatz verarbeiten und so die Kreislaufführung von Aluminium wirtschaftlich unterstützen.

Wärmebehandlung von Walzwerksprodukten

Für die Erwärmung, Wärmebehandlung und das Abschrecken von Blechen, Bändern und Platten setzt OTTO JUNKER auf ein breites Anlagenspektrum, das Stoßöfen, horizontale Wärmebehandlungslinien und Hochkonvektions-Kammeröfen für die Bandglühung umfasst. Eine zentrale Rolle spielt dabei die HiPreQ®-Quenchtechnologie, die den Verzug dünner Aluminiumbänder beim Abschrecken deutlich reduziert. Dies ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, insbesondere für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.

Wärmebehandlung von Presswerksprodukten

OTTO JUNKER bietet auch für die Homogenisierung, Erwärmung, Wärmebehandlung und das Abschrecken von Pressbolzen, Profilen, Rohren und Stangen ein breites Anlagenspektrum. Kombinationen aus induktiv und konvektiv beheizten Öfen des Typs JunkerDyna-micHeater® verbinden eine hohe CO₂-Effizienz mit hoher Taper-Genauigkeit, also Präzision im Temperaturprofil entlang des Bolzens. Dieses Qualitätsmerkmal ist relevant für Bumper-Profile in der Automobilindustrie sowie für Anwendungen in der Luftfahrt. Das Produktprogramm umfasst zudem Nadcap-taugliche Vergüteanlagen mit Lösungsglühofen, Quench und Alterungsofen.

Digitalisierung und Dekarbonisierung als gemeinsamer Nenner

OTTO JUNKER treibt gemeinsam mit der RWTH Aachen über alle Geschäftsbereiche hinweg die Entwicklung energieeffizienter Technologien voran. Dazu gehören hybride Heizsysteme, die zwischen Gas- und Strombetrieb wechseln können und teilweise bereits auf eine spätere Wasserstoffnutzung vorbereitet sind, sowie digitale Prozessmodelle, die Wärmebehandlungszyklen simulieren und den Energieeinsatz zusätzlich senken. Aus dieser Forschungsarbeit sind in den vergangenen Jahren mehrere Patente hervorgegangen.

Frank Donsbach, CSO bei OTTO JUNKER: „Unsere Kunden stehen heute vor der Aufgabe, Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit und Produktqualität gleichzeitig zu verbessern. Mit unseren Technologien für das Schmelzen, die Wärmebehandlung und das Recycling von Aluminium zeigen wir auf der ALUMINIUM 2026, dass sich das nicht ausschließt.“

(Quelle: Otto Junker GmbH)

 

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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