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OTTO JUNKER auf der ALUMINIUM 2026

Auf der ALUMINIUM 2026 in Düsseldorf, vom 6.–8. Oktober, ist OTTO JUNKER erneut mit eigenem Stand (6F52) vertreten. Unter dem Motto „Green Furnace Technology“ präsentiert das Unternehmen dort aktuelle Technologien aus mehreren Geschäftsbereichen – von der induktiven Schmelztechnik über die Wärmebehandlung von Walzwerksprodukten und Presswerksprodukten bis zum Recycling von Aluminium.

von | 01.09.26

(Quelle: Adobe Stock / Pongvit)
(Quelle: Adobe Stock / Pongvit)

Ursprünglich aus der Messingverarbeitung heraus entstanden, wurden die Hochkonvektions- und Induktionsheizsysteme von OTTO JUNKER bereits in den 1930er-Jahren auf die Anforderungen der wachsenden Aluminiumindustrie übertragen. Heute deckt das Portfolio einen Großteil der Prozesskette ab – von flachgewalzten Produkten über Strangpressprodukte und Gießereianwendungen bis zum Recycling.

Die Wiederverwertbarkeit von Aluminium gilt als einer der wichtigsten Hebel für eine nachhaltigere Industrie – vorausgesetzt, der Recyclingprozess wird sorgfältig geführt, um die Werkstoffqualität zu erhalten. OTTO JUNKER entwickelt Schmelz- und Recyclinganlagen, die sowohl Primär- als auch Sekundärmaterial mit möglichst geringem Energieeinsatz verarbeiten und so die Kreislaufführung von Aluminium wirtschaftlich unterstützen.

Wärmebehandlung

Für die Erwärmung, Wärmebehandlung und das Abschrecken von Blechen, Bändern und Platten setzt OTTO JUNKER auf ein breites Anlagenspektrum – von Stoßöfen über horizontale Wärmebehandlungslinien bis zu Hochkonvektions-Kammeröfen für die Bandglühung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die HiPreQ®-Quenchtechnologie, die den Verzug dünner Aluminiumbänder beim Abschrecken deutlich reduziert – ein Qualitätsmerkmal, das vor allem für die Automobilindustrie und die Luftfahrtindustrie relevant ist.

Auch für die Homogenisierung, Erwärmung, Wärmebehandlung und das Abschrecken von Pressbolzen, Profilen, Rohren und Stangen bietet OTTO JUNKER ein breites Anlagenspektrum. Kombinationen aus induktiv und konvektiv beheizten Öfen des Typs JunkerDynamicHeater® verbinden eine hohe CO2-Effizienz mit hoher Taper-Genauigkeit – der Präzision im Temperaturprofil entlang des Bolzens. Dieses Qualitätsmerkmal ist relevant für Bumper-Profile in der Automobilindustrie sowie für Anwendungen in der Luftfahrt. Das Produktprogramm umfasst zudem Nadcap-taugliche Vergüteanlagen mit Lösungsglühofen, Quench und Alterungsofen.

Digitalisierung und Dekarbonisierung als gemeinsamer Nenner

Über alle Geschäftsbereiche hinweg treibt OTTO JUNKER gemeinsam mit der RWTH Aachen die Entwicklung energieeffizienter Technologien voran – darunter hybride Heizsysteme, die zwischen Gas- und Strombetrieb wechseln können und teilweise bereits auf eine spätere Wasserstoffnutzung vorbereitet sind, sowie digitale Prozessmodelle, die Wärmebehandlungszyklen simulieren und den Energieeinsatz zusätzlich senken. Aus dieser Forschungsarbeit sind in den vergangenen Jahren mehrere Patente hervorgegangen.

„Unsere Kunden stehen heute vor der Aufgabe, Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit und Produktqualität gleichzeitig zu verbessern. Mit unseren Technologien für das Schmelzen, die Wärmebehandlung und das Recycling von Aluminium zeigen wir auf der ALUMINIUM 2026, dass sich das nicht ausschließt.“ Frank Donsbach, CSO bei OTTO JUNKER.

Einblick zur Messe ALUMINIUM

Ob bei der Verarbeitung von Primär- oder Sekundärmaterial: Für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zählt neben der Betriebssicherheit auch die genaue Beobachtung der Prozesse, um sie kontinuierlich optimieren zu können. Dafür hat OTTO JUNKER beispielsweise das OCP+-System (Optical Coil Protection) im Portfolio, das am Messestand gezeigt wird: ein patentiertes, laseroptisches Temperaturmessverfahren, das Verschleiß und Schäden an der Tiegelauskleidung von Induktionstiegelöfen frühzeitig sichtbar macht. Das erhöht die Sicherheit und die Anlagenverfügbarkeit – kritische Abnutzung wird erkannt, bevor sie zu ungeplanten Stillständen führt, was langfristig auch die Instandhaltungskosten senkt. Das System funktioniert zuverlässig auch in starken elektromagnetischen Feldern.

(Quelle: OTTO JUNKER)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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