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ClearCast-Gussverfahren von Römheld & Moelle debütiert auf der CastForge 2024

Eisengießerei Römheld & Moelle stellt auf der CastForge in Stuttgart (Halle 5, Stand 5A39) ein neues Gussverfahren vor, das die Qualität des Dauermodellgusses mit den Durchlaufzeiten, der Gestaltungsfreiheit und den Kostenvorteilen des Vollformgusses kombiniert.

von | 05.06.24

© Römhild & Moelle
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Juni 2024 | Eisengießerei Römheld & Moelle stellt auf der CastForge in Stuttgart (Halle 5, Stand 5A39) ein neues Gussverfahren vor, das die Qualität des Dauermodellgusses mit den Durchlaufzeiten, der Gestaltungsfreiheit und den Kostenvorteilen des Vollformgusses kombiniert.

Römheld & Moelle hat das Verfahren im eigenen Haus entwickelt, um die Möglichkeiten des Vollformgusses zu erweitern und dessen Vorteile für Anwendungen zu erschließen, die bisher nur mit Dauermodell umsetzbar waren und dort mit höheren Kosten verbunden sind.

Das Team hat einen Modellschaum und neue Kombinationen von Formstoff, Angusssystem und Schlichte entwickelt, um künftig vollständig rückstandfreie Gussteile im Vollformverfahren herstellen zu können. Das Ergebnis ist ClearCast, das auf der CastForge in Stuttgart erstmals vorgestellt wird.

Verlorenes Modell, gewonnene Qualität

Das ClearCast-Verfahren setzt auf das verlorene Modell, wodurch sich eine Reihe an Vorteilen gegenüber dem Dauermodell ergeben.

Zunächst ermöglicht ClearCast durch die Reduktion der Modellkosten und verfahrensbedingte Optimierungen in der Kernherstellung und Formerei eine erhebliche Kostenersparnis. Gegenüber traditionellen Holzmodellen kann das Verfahren die Kosten um den Faktor drei reduzieren.

Hinzu kommt ein signifikanter Zeitvorteil: Die effizienten Durchlaufzeiten des ClearCast-Verfahrens ermöglichen die Fertigstellung eines Gussteils innerhalb weniger Wochen. Im Vergleich zum Dauermodellguss kann das die Auftragsabwicklung um bis zu sechs Wochen verkürzen.

Des Weiteren bietet ClearCast eine außergewöhnliche Designfreiheit. Komplexe Hinterschneidungen, die bei herkömmlichen Entformungsprozessen mit Dauermodellen oft nicht umsetzbar sind, können problemlos realisiert werden. Diese Flexibilität wird ergänzt durch die Möglichkeit, Designänderungen jederzeit vorzunehmen. In Kombination mit CAM-basiertem Modellbau lässt ClearCast Änderungen und Optimierungen am Bauteil nach jedem Guss zu.

 

Der Durchbruch für Maschinenbauer

Klare Fälle für ClearCast sind Eisengussteile bei denen hohe Ansprüche an die Oberflächenqualität gestellt werden und an mehreren Seiten auf Maß bearbeitet werden soll. Das sind gute Nachrichten für Maschinen- und Anlagenbauer, die Sondermaschinen, Maschinen in Kleinserie oder mit Individualisierung herstellen.

Darüber hinaus ist ClearCast eine erstklassige Methode für die Fertigung von Ersatzteilen, Retrofitbauteilen und Prototypen – überall dort, wo Flexibilität, Schnelligkeit und Präzision gefragt sind.

Rudi Riedel, Geschäftsführer bei Römheld & Moelle, erklärt:

„Maschinenbau ist unser Brot- und Buttergeschäft, aber viele Maschinenbauer hängen leidenschaftlich (und meist aus gutem Grunde) am Dauermodell. Mit ClearCast können wir ihnen endlich ein Gießverfahren anbieten, das das Beste aus zwei Welten vereint: Die gestalterische Freiheit und Geschwindigkeit des Vollformverfahrens und die Oberflächenqualität des Hohlformverfahrens mit Dauermodell. Was heißt das? Es heißt Material, Zeit und Geld sparen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.“

ClearCast wird offiziell auf der CastForge 2024 in Stuttgart vorgestellt (in Halle 5, Stand 5A39), und ist ab sofort erhältlich.

(Quelle: Römheld & Moelle/2024)

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