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Ammoniak-Cracker für Industrie, Tankstellen und Energie – f-cell award 2024 geht an WS Reformer.

WS Reformer setzt auf standardisierte Komponenten, die im Werk montiert und getestet werden, erreicht über serielle Fertigung einen Skaleneffekt in den Kosten und adressiert über das modulare Konzept einen breiten Markt. Das eröffnet auch kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, ihre Produktion energetisch CO2-neutral zu gestalten.

von | 17.10.24

Das Team der WS Reformer GmbH (Quelle: WS Reformer GmbH)
Das Team der WS Reformer GmbH (Quelle: WS Reformer GmbH)

WS Reformer setzt auf standardisierte Komponenten, die im Werk montiert und getestet werden, erreicht über serielle Fertigung einen Skaleneffekt in den Kosten und adressiert über das modulare Konzept einen breiten Markt. Das eröffnet auch kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, ihre Produktion energetisch CO2-neutral zu gestalten.

Basis ist die seit vielen Jahre industriell erprobte FLOX Reformer Technologie, die auch bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Biogas Anwendung findet. Mit grünem Wasserstoff eröffnet sich ein neues Geschäftsmodell für die Biogasbranche und – bei einem Bestand von 9000 Biogasanlagen verteilt über Deutschland – die kurzfristige Initiierung von sehr vielen lokalen Wasserstoffzentren, die dann langfristig in ein pipeline-Netz integriert werden können.

Dezentrale Wasserstofferzeugung aus Ammoniak

Parallel dazu ist der Import von fossil-freiem Wasserstoff aus sonnen- oder windreichen Regionen der Welt über den flüssigen Träger Ammoniak (NH3) notwendig. Die Transportinfrastruktur ist vorhanden und die Stickstoffgewinnung für die Ammoniaksynthese aus der Luft ist Stand der Technik. Die Rekonversion oder Extraktion des Wasserstoffes kann zentral in Großanlagen, die an eine H2-pipeline angeschlossen sind, am Hafen erfolgen. Eine zweite Option ist der Transport des Ammoniaks über Binnenschiffe oder auf der Schiene zum Ort des Verbrauchers. Dort erfolgt die Spaltung in reinen Wasserstoff, bevorzugt für die Mobilität, aber auch in ein brennbares H2-NH3-Mischgas für Hochtemperatur-Prozesse in der metallverarbeitenden Industrie.

Dr.-Ing. Hans-Peter Schmid erklärt: „Wir freuen uns besonders, dass unser Team aus MitarbeiterInnen aller Firmen der WS Group, sowie der Hochschule Hof gemeinsam an diesem Zukunftsthema arbeiten. Grundlage ist die Investition unseres geschätzten Seniorchefs Dr.-Ing. J.A.Wünning, die es auch ermöglicht hat, unsere wissenschaftlichen Kontakte zur TU Freiberg zu intensivieren und ein gemeinsames Katalysatorpatent anzumelden. Ich denke, mit dieser Konstellation sind wir im Wettbewerb gut aufgestellt.”

(Quelle: WS Reformer GmbH)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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