Im Zentrum des Forschungsprojekts steht eine speziell entwickelte Versuchsanlage, die mit einer Brennkammer und einem eigens für diese Anwendung konzipierten Mehrstoffbrenner ausgestattet ist. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie eine präzise Mischung und flexible Zuführung verschiedener Gasarten ermöglicht. Zu den untersuchten Gasen gehören Erdgas, Wasserstoff, Ammoniak sowie Verbrennungsluft.
Ein herausragendes technisches Merkmal der Anlage ist ihr flexibler Regelbereich, der ein Mischungsverhältnis und eine Regelung von 1:10 bietet. Diese Konfiguration ermöglicht es, einen sehr großen Leistungsbereich abzudecken und verschiedene Betriebsbedingungen systematisch zu untersuchen.
Projektumsetzung und Verantwortlichkeiten
Die Hans Hennig GmbH übernahm die vollständige Projektverantwortung, einschließlich der Planung, des Engineerings und der Inbetriebnahme der Anlage. Das Unternehmen realisierte damit ein Projekt, das nach eigenen Angaben erstmalig in dieser spezifischen Form in Deutschland zum Einsatz kommt.
Forschungsziele und Bedeutung
Das primäre Ziel der Versuchsanlage besteht darin, wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse über die Brenneigenschaften und Reaktionsverhalten unterschiedlicher Gaskombinationen zu gewinnen. Diese Forschungsarbeit soll zur Weiterentwicklung innovativer und umweltfreundlicherer Verbrennungstechnologien beitragen.
Die Anlage ermöglicht es Forschern, systematische Untersuchungen zu verschiedenen Gasgemischen durchzuführen und deren Verbrennungscharakteristika unter kontrollierten Bedingungen zu analysieren. Diese Erkenntnisse sind von besonderer Bedeutung für die Entwicklung nachhaltiger Energietechnologien und die Optimierung von Verbrennungsprozessen.
Das Projekt zeichnet sich durch mehrere innovative Elemente aus: die Kombination verschiedener Brenngase in einer einzigen Versuchsanlage, die hohe Präzision bei der Gasmischung und -zuführung sowie der breite Regelbereich, der vielfältige Versuchsbedingungen ermöglicht. Die Einzigartigkeit der Anlage in Deutschland unterstreicht ihren innovativen Charakter und ihre Bedeutung für die nationale Forschungslandschaft im Bereich der Verbrennungstechnik.









