Zwei Jahrzehnte lang wurde die additive Fertigung (engl. „AM“ = Additive Manufacturing) hauptsächlich zur schnellen Herstellung von geometrischen oder Funktionsprototypen verwendet. Mit wachsender Kenntnis über ihr Potenzial und zunehmender Leistungsfähigkeit aktueller 3D-Drucker gewinnt sie jedoch auch zur Produktion kleiner und mittlerer Stückzahlen an Bedeutung. Das Thema Qualitätsmanagement (QM) spielte in der Zeit der Prototypenentwicklung keine wesentliche Rolle, wird aber – neben den Produktionskosten, der Prozessintegration und der Automatisierung – zu einem Schlüsselfaktor für die Umsetzung von AM-Methoden in der industriellen Produktion. Es zeigt sich, dass es insbesondere für die additive Fertigung von Keramiken einige Herausforderungen zu bewältigen gilt, um den üblichen Herstellungsmethoden zu entsprechen.
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