Am 4. und 5. März 2026 findet das 11. Dortmunder Schleifseminar des Instituts für Spanende Fertigung der TU Dortmund statt. Angekündigt sind hochkarätige Vorträge aus Industrie und Forschung, Live-Vorführungen im Versuchsfeld und die Vorstellung der Jubiläumsausgabe des Fachbuchs „Schleifen, Honen, Läppen und Polieren” – 100 Jahre geballtes Wissen zur Zerspanung mit geometrisch unbestimmten Schneiden.
Beschreibung
Induktionsspulen, oder auch Induktoren, sind die zur induktiven Erwärmung eingesetzten Werkzeuge. In der Regel sind diese Spulen aus Kupfer und werden im Einsatzfall mit Strömen bis zu mehreren tausend Ampere belastet. Dadurch erfährt auch der Induktor eine signifikante Temperaturerhöhung bei jedem Heizzyklus. Daher werden die Spulen aktiv mit Wasser gekühlt, um die thermische Last zu begrenzen bzw. zu reduzieren. Die Effizienz der Kühlung ist ein wichtiger Faktor zum Erreichen einer hohen Lebensdauer des Werkzeugs. Der Einsatz traditioneller Fertigungsverfahren, wie umformende und/oder zerspanende Verfahren, führt zu einer begrenzten Gestaltungsfreiheit des Induktorkühlungsquerschnitts. Additive Fertigungsverfahren, die in der Induktorherstellung bereits eingesetzt werden, eröffnen neue Möglichkeiten beim Design der Kühlungsquerschnitte. Der vorliegende Artikel zeigt einige Untersuchungen dazu. Im ersten Schritt wurde ein einfaches numerisches Modell aufgebaut, um rechnerisch Strömung und Temperatur des Induktors und des Kühlmediums zu betrachten. Durch dessen Anwendung auf die verschiedenen Designs wurde eine Vorauswahl für eine vielversprechende Variante getroffen. Diese Variante wurde additiv gefertigt und bezüglich der während eines Heizprozesses auftretenden Temperaturverteilung thermographisch untersucht und mit dem konventionellen Design vergleichen.
GMH Gruppe fusioniert Kind & Co., Schmiedewerke Gröditz und Buderus Edelstahl unter der Open-Die Forging Group
Im Rahmen der Integration von Kind & Co. und Buderus Edelstahl in die GMH Gruppe fasst das Unternehmen nun beide Firmen mit den Schmiedewerken Gröditz zu einer einzigen GMH Open-Die Forging Group zusammen.








