Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert konkrete Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Aussetzung des nationalen CO2-Preises für die Industrie und Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir müssen raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg”, betont WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Beide Maßnahmen seien kurzfristig umsetzbar und würden 2026 direkt wirken.
Beschreibung
Wiedererwärmungs- und Wärmebehandlungsprozesse gehören in der Wertschöpfungskette metallischer Werkstoffe zu den energieintensiven Prozessen. Die Reduzierung der spezifischen CO2-Emissionen wurde in der Vergangenheit typischerweise durch Energieeffizienzsteigerung erreicht. Die Grenzen dieser Maßnahmen werden in der Regel durch die aufzubringende Nutzwärme, die dem Gut zugeführt werden muss, definiert. Auf Basis der Festsetzung der EU -Klimaziele müssen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um mehr als 80 % reduziert werden. Dieses Ziel kann für die Prozesswärme nicht allein durch Effizienzmaßnahmen erreicht werden. Ein möglicher Weg ist die Nutzung von regenerativen Energiequellen.
Outokumpu startet Zusammenarbeit mit Norsk e-Fuel zur Umwandlung von Kohlenstoff-Nebenströmen in synthetische Flugkraftstoffe – ermöglicht direkte Emissionsminderung von 200.000 Tonnen für Outokumpu
Outokumpu startet Zusammenarbeit mit Norsk e-Fuel zur Umwandlung von Kohlenstoff-Nebenströmen in synthetische Flugkraftstoffe – ermöglicht direkte Emissionsminderung von 200.000 Tonnen für Outokumpu.



