Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert konkrete Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Aussetzung des nationalen CO2-Preises für die Industrie und Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir müssen raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg”, betont WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Beide Maßnahmen seien kurzfristig umsetzbar und würden 2026 direkt wirken.
Beschreibung
Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Was dies für die Thermoprozesstechnik bedeutet, hat die PROZESSWÄRME in einem umfangreichen Sonderteil in der Ausgabe 3 zusammengestellt. Neben allgemeinen Fakten (Worin unterscheiden sich grüner, blauer und grauer Wasserstoff? Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung mit ihrer Wasserstoffstrategie?) geht es um die Projekte der Stahlhersteller (ArcelorMittal, Salzgitter, SSAB, Thyssenkrupp, Voestalpine) und Forschungsprojekte. So beschäftigt sich das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. mit dem Einfluss von Wasserstoffanteilen auf verschiedene Industriebrennersysteme. Am Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen wird über die Auswirkungen von Wasserstoffatmosphären bei der Wärmebehandlung geforscht. Der Sonderteil bildet zudem viele Stimmen aus der Branche ab: Prof. Dr. Hans Ferkel, Chief Technology Officer der SMS group GmbH, spricht z.B. über den Einfluss von H2 auf den metallurgischen Anlagenbau und wie sich das Unternehmen im Wettbewerb um die beste Lösung für eine CO2-freie Stahlproduktion positioniert.
Outokumpu startet Zusammenarbeit mit Norsk e-Fuel zur Umwandlung von Kohlenstoff-Nebenströmen in synthetische Flugkraftstoffe – ermöglicht direkte Emissionsminderung von 200.000 Tonnen für Outokumpu
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