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Politische Spitzenvertreter besuchen Schunk in Willich

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, informieren sich über Schlüsseltechnologien.

von | 02.03.26

Schunk Group COO Dr. Ulrich von Hülsen, Landtagsabgeordneter Guido Görtz, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Schunk Ingenieurkeramik Geschäftsführer Dr. Lars Schnetter (v.l.) mit Keramikprodukten von Schunk. (Copyright: Schunk Group)

Gleich zwei hochrangige politische Besuche innerhalb von 48 Stunden: Der Schunk-Standort in Willich stand kürzlich nicht ohne Grund im Fokus der Politik. Schließlich leistet der Global Player hier einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Hightech-Werkstoffs Siliziumcarbid (SiC) in Anwendungen für die Halbleiterindustrie, Raumfahrt und Verteidigung.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur verschaffte sich gemeinsam mit Guido Görtz, Landtagsabgeordneter für Schwalmtal, Viersen und Willich, einen Eindruck von den Kompetenzen des Unternehmens. Bereits einen Tag zuvor begrüßte Schunk den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Matthias Hauer, sowie den Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels.

Von NRW in den Orbit: Satellitenspiegel für die Raumfahrt

Bei einem Rundgang durch das Werk konnten sich beide Delegationen selbst von den vielfältigen Einsatzfähigkeiten von technischer Keramik überzeugen. Siliziumcarbid ist dabei der Schlüssel für hochauflösende optische Satelliten, die für Erdbeobachtung, Weltraumexploration, Aufklärung und Kommunikation unverzichtbar sind.

„Mit unserem 3D-Druck und einer vollständig in Deutschland verankerten Wertschöpfungskette ist Schunk ein zentraler Akteur im Bereich Raumfahrt. Wir freuen uns daher sehr über das große Interesse an unseren Technologien“,

betont Dr. Lars Schnetter, Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik. Schunk ist darüber hinaus Marktführer für keramische Schutzplatten, die in Körperschutzwesten für Polizei- und Sicherheitskräfte eingesetzt werden.

Rohstoffsicherung durch Kreislaufwirtschaft

Mit der Übernahme des Rohstoffherstellers ESK-SIC und dem Bau der neuen Recyclingfabrik in Frechen investiert die Schunk Group mehr als 100 Millionen Euro in nachhaltige Wertschöpfung. Die Anlage für das weltweit einzigartige Recycling von Siliziumcarbid („RECOSiC®“) wird in den kommenden zwei Jahren errichtet – ermöglicht durch eine Förderung des Landes NRW und der EU in Höhe von 30 Millionen Euro. Schunk leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau unabhängiger Lieferketten für strategisch wichtige Rohstoffe.

Politik und Industrie: Gemeinsame Verantwortung

„Mit unserer Technologie aus NRW und Hessen decken wir die gesamte Wertschöpfungskette vom Pulver bis zum fertigen Spiegel ab. Damit verfolgen wir die Chance, in Deutschland führend bei der Entwicklung von Lösungen für höchstauflösende Systeme zur optischen Aufklärung aus dem Weltraum zu sein“,

erklärt Dr. Ulrich von Hülsen, Mitglied der Unternehmensleitung der Schunk Group.

Die Besuche verdeutlichen die gemeinsame Verantwortung von Politik und Industrie, das Fundament für Schlüsseltechnologien in NRW und Deutschland weiter zu stärken und die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft aktiv zu gestalten. Schunk wird auch künftig in Forschung und Entwicklung investieren, um Innovationen für die Zukunft voranzutreiben.

(Quelle: Schunk Group)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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