Generic filters
FS Logoi
Generic filters

Dr. Birgitt Bendiek übernimmt Geschäftsführung von ZINQ Deutschland

Dr. Birgitt Bendiek ist ab sofort als Managing Director für den deutschen Geschäftsbereich der ZINQ Gruppe verantwortlich und damit für knapp 1.000 Mitarbeitende an über 20 Standorten.

von | 21.05.25

Birgitt Bendiek (Bildnachweis: ZINQ)

Seit 20 Jahren ist die Metallurgin Birgitt Bendiek bereits im Unternehmen tätig, viele Jahre in leitender Funktion. Mit der Bestellung als Geschäftsführerin setzt der Marktführer für Oberflächentechnik auf Expertise aus den eigenen Reihen und auf Kontinuität:

„Für das anspruchsvolle Deutschlandgeschäft vereint Birgitt Bendiek genau die Qualitäten, auf die es ankommt: fachliches Know-how, langjährige Führungserfahrung und vor allem ein wertschätzender Umgang mit Menschen – mit den Mitarbeitern genauso wie mit unseren Kunden. Die Besetzung aus den eigenen Reihen unterstreicht den Wert unserer langfristig ausgerichteten Personalstrategie“,

sagt Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter der ZINQ Gruppe.

Als energieintensives Unternehmen steht ZINQ derzeit vor großen Herausforderungen: in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld neue Potentiale für die bewährten ZINQ Oberflächen entwickeln und gleichzeitig die Transformation der Oberflächentechnik in Richtung Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft vorantreiben.

„Konsolidieren und gleichzeitig Investieren – dazu müssen wir unsere Leistungen konsequent an aktuelle Marktentwicklungen ausrichten und die Transformation des Unternehmens vorantreiben. Dafür braucht es ein Umdenken und neue Strukturen – und genau diese haben wir bei ZINQ bereits angestoßen, um unsere Produktion effizienter zu gestalten. Den Transformationsprozess gemeinsam im Team zu gestalten und verantwortungsvoll zu führen, sehe ich als meine zentrale Aufgabe”,

erklärt Birgitt Bendiek.

Dafür bringt sie beste Voraussetzungen mit: Seit 2005 ist Birgitt Bendiek bei ZINQ tätig, zunächst im Bereich Technik und Integrierte Managementsysteme. Nach ihrer ersten operativen Verantwortung als Werk- und Geschäftsbereichsleiterin war sie seit 2014 als Geschäftsführerin der ZINQ Technologie GmbH (ZT) für die Entwicklung neuer Oberflächentechnologien und damit auch für die stoffliche und energetische Transformation des Unternehmens verantwortlich.

Die Transformation zur zirkulären Oberflächentechnik ist ein zentrales Ziel der ZINQ Gruppe, das mit dem Geschäftsmodell Planet ZINQ seit über zehn Jahren im eigenen Unternehmen vorangetrieben wird.

„Unser Ziel ist eine echte Kreislaufwirtschaft – basierend auf den Prinzipien von Triple Zero: keine Emissionen, kein Abfall, keine Umweltverschmutzung. Ich bin überzeugt, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit durch zukunftsorientiertes Handeln nachhaltig stärken können. Der Weg dorthin ist anspruchsvoll, doch wir bei ZINQ werden ihn konsequent weitergehen. Meine Aufgabe ist jetzt, diese Transformation in allen deutschen Standorten von ZINQ umzusetzen“,

so Bendiek.

(Quelle: ZINQ)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Die ganze Welt der Metallurgie, immer in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

11. Dortmunder Schleifseminar – Aktuelle Technologien am Institut für Spanende Fertigung

11. Dortmunder Schleifseminar – Aktuelle Technologien am Institut für Spanende Fertigung

Am 4. und 5. März 2026 findet das 11. Dortmunder Schleifseminar des Instituts für Spanende Fertigung der TU Dortmund statt. Angekündigt sind hochkarätige Vorträge aus Industrie und Forschung, Live-Vorführungen im Versuchsfeld und die Vorstellung der Jubiläumsausgabe des Fachbuchs „Schleifen, Honen, Läppen und Polieren” – 100 Jahre geballtes Wissen zur Zerspanung mit geometrisch unbestimmten Schneiden.

mehr lesen
Industriepolitik 2026:  „Raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg“

Industriepolitik 2026: „Raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg“

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) fordert konkrete Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Aussetzung des nationalen CO2-Preises für die Industrie und Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir müssen raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg”, betont WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Beide Maßnahmen seien kurzfristig umsetzbar und würden 2026 direkt wirken.

mehr lesen

Fachinformationen für Sie

Brenner mit niedrigem Stickoxidausstoß

Brenner mit niedrigem Stickoxidausstoß

Autor: Stefan Baur / Herbert Bauer / Vasile Jechiu
Themenbereich: Thermoprozesstechnik

Bei der Modernisierung und dem Neubau von Thermoprozessanlagen in Stahl- und Aluminiumwerken sind niedrige NOX und CO2- Emissionen ein Hauptanliegen. Der Artikel beschreibt die Entwicklung eines Konzeptes zur Reduzierung des Stickstoffausstoßes ...

Zum Produkt

Schmelzen von großen Stahlgussteilen im Induktionstiegelofen

Schmelzen von großen Stahlgussteilen im Induktionstiegelofen

Autor: Erwin Dötsch / Wolfgang Ertl
Themenbereich: Thermoprozesstechnik

Die voestalpine-Giesserei Gruppe betreibt in ihrem Stahl-Segment eine Gießerei zur Herstellung von schwerem Stahlguss mit einem Gewicht von 1 bis 200 t pro Gussteil. Die in der Gießerei benötigte Schmelze wird zu einem großen Teil aus dem auf dem ...

Zum Produkt

Auswirkungen zugelassener Toleranzen auf das Ergebnis beim Nitrieren

Auswirkungen zugelassener Toleranzen auf das Ergebnis beim Nitrieren

Autor: Karl-Michael Winter
Themenbereich: Thermoprozesstechnik

Nitrieren und Nitrocarburieren haben in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung in der Wärmebehandlung von Bauteilen erlangt. Während es noch vor wenigen Jahren üblich war, diese Prozesse mit fest eingestellten Temperaturen und Gasmengen ...

Zum Produkt